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Roman Polanski Vergewaltigungsopfer Samantha Geimer mit unerwartetem Statement

Samantha Geimer
Samantha Geimer
© Gala
Roman Polanski hatte im Jahr 1977 Sex mit der damals 13-jährigen Samantha Jane Gailey. Er wurde wegen Vergewaltigung angeklagt. Der Regisseur floh kurz jedoch vor der Verhandlung. Jetzt äußert sich Samantha zu den damaligen Vorfällen

Roman Polanski wurde 1977 in Los Angeles wegen "Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel“ der zum damaligen Zeitpunkt 13-jährigen Samantha Jane Gailey angeklagt. Die Anklage wurde daraufhin auf "außerehelichen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen" heruntergestuft. Weil Polanski Angst hatte, der zuständige Richter würde sich nicht an diese Lesart halten, floh der Regisseur nach Frankreich - und kehrte nie wieder in die USA zurück. Mit mittlerweile 83 Jahren will Roman Polanski jetzt scheinbar reinen Tisch machen.

Samantha Geimer äußert sich

Sein damaliges Opfer heißt mittlerweile Samatha Geimer und ist 53 Jahre alt. Sie überrascht jetzt mit folgendem Statement bezüglich der Vorfälle aus dem Jahr 1977: " ... Mir geht es gut, aber das will mir ja niemand zugestehen. Ich wurde immer in die Opferrolle gesteckt, dass die Leute meinen Fall nehmen konnten, ihn zurechtbogen, ihn noch schlimmer machten und dramatisierten. Ich möchte nicht von Richtern oder Anwälten benutzt werden. Ich bin kein Opfer mehr! Ich kann für mich selbst sprechen. Ich möchte nicht mehr benutzt werden!“ Dies sagte sie in einer aktuellen Videobotschaft gegenüber "TMZ".

Das ist damals passiert

Am 10. März 1977 lockt Roman Polanski das 13-jährige Mädchen unter dem Vorwand Fotoaufnahmen machen zu wollen in die Villa des befreundeten Schauspielkollegen Jack Nicholson am Mullholland Drive in Los Angeles. Dort angekommen setzt er sie unter Drogen und drängt sie zum Sex. Samantha vertraut sich daraufhin ihrer Mutter an und diese alarmiert schließlich die Polizei.

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tbu Gala

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