Roger Moore: Kein Martini und kein Pardon

In seinem neusten Buch packt Ex-"James Bond"-Darsteller Roger Moore über seine größte Rolle und den ein oder anderen Hollywood-Kollegen aus – und das nicht immer positiv

Für viele gilt Roger Moore, 86, immer noch als DER "James Bond" schlechthin. In insgesamt sieben Filmen war er als "007″ zu sehen – es war seine bedeutendste Rolle. Sogar heute hat er immer noch einige der Anzüge aus seiner Bond-Zeit im Schrank. Doch eine typische Angewohnheit des Frauenhelds musste Moore vor Kurzem ablegen: Den Martini. "Ich mache einen sehr guten Dry Martini, aber es ist mir nicht erlaubt, ihn noch zu trinken. Kein Zucker mehr, kein Alkohol." Bei dem Schauspieler wurde im vergangenen Jahr Diabetes diagnostiziert. Seiner Gesundheit zuliebe hält sich Moore auch an die Auflagen, doch eine Ausnahme würde er machen: "Hätte ich nur noch einen Tag zu leben, ich würde mir ein paar Dry Martinis mit Gin genehmigen - nicht mehr Wodka."

Heute erscheint Moores neues Buch "Last Man Standing: Tales from Tinseltown". Und in dem zieht er so richtig schön über seine Hollywood-Kollegen vom Leder - vor allem über die weiblichen. Zu Zsa Zsa Gabor, 97, etwa schreibt er: "Sie war außerordentlich schön, aber auch ein bisschen breit um den Hintern, fand ich zumindestens", so der Brite. Über Leinwand-Ikone Bette Davis (†81) findet er noch uncharmantere Worte: "Mit ihr durfte man sich nicht anlegen und die Produzenten hatten stets Angst davor, ihr auf die Füsse zu treten." Die Schauspielerin sei eine wahre Diva gewesen. "Das Team bekam die Anweisung, sich am ersten Drehtag zu versammeln und ihr zu applaudieren, als sie das Studio betrat. Direkt ansprechen durfte die Crew sie nicht. Sie hat sich wie eine Furie verhalten.” schreibt Roger. Ava Gardner (†67) wirft er sogar vor, ihren Ehemann Frank Sinatra (†82) betrogen zu haben: "Ava war für ihre sexuellen Eroberungen und Ehemänner womöglich genau so bekannt, wie für ihre Filme. Während der Dreharbeiten in Europa hatte sie immer andere, jüngere Liebhaber, wenn Frank in Hollywood arbeiten musste.”

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Frauen hätten in seinem Leben immer eine große Rolle gespielt - vor und hinter der Kamera – verriet Moore. Und nach all den Jahren habe er das weibliche Geschlecht nun endlich verstanden. "Ich stelle sicher, dass ich immer das letzte Wort habe. Dieses Wort lautet ‘ja’."

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