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Roger Federer "So eine Pause tut richtig gut"

Roger Federer
Roger Federer
© Getty Images
Tennisstar Roger Federer hatte in den letzten Monaten viel Zeit für seine Frau und die vier Kinder in der geliebten Heimat Schweiz. GALA erlebte den Tennis-Star am Zürichsee.

Er sieht so gut aus wie nie: Sonnengebräunt, perfekt sitzender italienischer Anzug und top in shape betritt Roger Federer, 39, die Bühne im "Home of Chocolate" in Kilchberg am Zürichsee, dem neuen Erlebnistempel von Schokoladenhersteller Lindt.

"Mr. Perfect" wird der beste Tennisspieler aller Zeiten oft genannt, weil er sich so gut wie keine Fehler erlaubt und immer am Rande der Perfektion spielt - und damit seine Gegner zur Verzweiflung bringt. Hier und heute wirkt er wie ein lässiger Dressman, der souverän den Laufsteg betritt und weiß, dass alle Augen auf ihn gerichtet sind.

Roger Federer: zwischen Pause und Comeback

Normalerweise hätte er sich in den letzten Tagen mit Alexander Zverev oder Dominic Thiem bei den US Open in New York die Bälle um die Ohren gehauen, doch eine Knieverletzung mit anschließender OP zwang Federer zur Pause. Und die scheint ihm gut zu bekommen: "Ich war 20 Jahre lang immer unterwegs, permanent auf Reisen. Die längste Zeit zu Hause waren maximal fünf bis sechs Wochen.

Da tut so eine Pause richtig gut. Ich kann runterkommen und ganz viel Zeit mit meiner Familie verbringen

, erzählt Federer.

Sein letztes Match spielte er Anfang Februar in Südafrika, seitdem weilt er in der Schweiz - zusammen mit seiner Frau Mirka, 42, und den beiden Zwillingspärchen Myla Rose und Charlene Riva, beide 11, sowie Leo und Lennart, beide 6, im 1200-Quadratmeter-Familienanwesen in Valbella im Kanton Graubünden. Für Januar 2021 plant der Spitzensportler sein Comeback bei den Australian Open. Ganz besonders freue er sich auf die Olympischen Spiele 2021 in Tokio, so Federer. Olympia liege ihm auch deshalb am Herzen, weil er da 2004 in Athen seine Frau getroffen hat.

Frau Mirka und die vier Kinder sind ihm das Wichtigste

Für seinen sportlichen Erfolg schon immer extrem wichtig: Wann immer es geht, reisen Mirka, früher selbst Profi-Tennisspielerin, und die vier Kinder, die inzwischen auch alle Tennis spielen, mit zu Federers Turnieren. Dort gucken sie von der Loge aus zu und geben ihm Kraft. Wie stolz er auf seine vier Kids ist, zeigt sich an dem Präsent, das er mit nach Kilchberg gebracht hat: eine weiße Chocolatier-Haube, bunt bemalt von seinen Zwillingen. "Papa" prangt in knalligem Orange darauf, dazu Herzen und Blumen.

Mit seinen Kindern komme nie ein Moment der Langeweile auf, sie bedeuten ihm alles, sagte Federer kürzlich in einem Interview mit der spanischen Zeitung "El Pais": "Wenn dir jemand wichtig ist, kommen Emotionen ins Spiel, und das Pokerface schmilzt wie Zucker." Ein strenger Papa scheint er nicht zu sein:

Bei uns zu Hause liegt immer Schokolade rum, da ist es schon schwierig, das richtige Maß zu finden. Aber wenn sie sich bewegen, dürfen die Kinder auch Schoggi essen.

"Mirka ist die beste Mutter, die beste Ehefrau!"

Auch von seiner Frau schwärmt er in den höchsten Tönen: "Mirka war immer eine riesige Unterstützung, sie ist eine wunderbare Person. Während meiner langen Karriere hat sie mich immer unterstützt, war die beste Mutter, die beste Ehefrau!"

Ein "Perfect Match" - das scheint Federer übrigens nicht nur privat, sondern auch mit seinen Werbepartnern gefunden zu haben. Ob Lindt, Rolex oder Moët & Chandon - die CEOs dieser Marken setzen schon seit langem auf Federer, weil er Werte wie Zuverlässigkeit, Präzision und Leidenschaft verkörpert. Pro Jahr verdient das Tennis-Ass auf diesem Wege übrigens geschätzte 70 Millionen Euro. Ein willkommener Grundstein, um seinen jüngsten Traum zu verlichen: Seit Januar sind die Bauarbeiten an Federers neuen Villa in Rappers-wil-Jona im vollen Gange.

Sein Luxusleben in der Schweiz

Für das Traumgrundstück mit Blick auf den Zürichsee soll Federer 40 bis 50 Millionen Schweizer Franken bezahlt haben. Das künftige Anwesen mit knapp 1000 Quadratmeter Wohnfläche soll aus verschiedenen Gebäudekomplexen bestehen und natürlich mit einem eigenen Tennisplatz ausgestattet werden. Wahrscheinlich ist dies der Ort, an dem sich die Familie einmal dauerhaft niederlassen wird:

Die Schweiz ist mein absolutes Lieblingsland, und ich habe immer schon gewusst, dass ich eines Tages nach dem Ende meiner Tenniskarriere hier wohnen werde

, erzählt der Tennis-Star, jetzt am Zürichsee. Auf das Ende seiner Karriere angesprochen, sagt Federer diplomatisch: "Wenn die Rädchen nicht mehr greifen, dann höre ich auf." Spätestes dann dürfte sich auch ein Herzenswunsch von Federers Töchtern erfüllen: Sie würden sich sehr über ein Haustier freuen, so Federer.

Gala

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