Robin Williams' Witwe: "Er litt an Parkinson"

Wenige Tage nach Robin Williams' Suizid enthüllt seine Witwe Susan Schneider, dass der Schauspieler an Parkinson erkrankt war

Vor seinem Tod kämpfte er mit einer schlimmen Krankheit: Robin Williams, †63, hatte Parkinson im Anfangsstadium. Das verriet seine Witwe Susan Schneider nun in einer Stellungnahme. Darin räumte sie außerdem mit den Gerüchten auf, dass er einen Alkoholrückfall hatte. "Robins Nüchternheit war stabil und er war mutig in seinem Kampf gegen Depressionen, Angstzustände und das frühe Stadium von Parkinson." Er sei jedoch noch nicht bereit gewesen, öffentlich zu machen, dass er an der unheilbaren Nervenkrankheit, bei der es nach und nach zu Bewegungsstörungen kommt, leide.

"Seit seinem Tod haben alle von uns, die Robin liebten, etwas Trost in der enormen Welle der Zuneigung und Bewunderung für ihn von Millionen von Menschen, deren Leben er berührte, gefunden", sagte sie laut "deadline.com". "Sein größtes Erbe ist, neben seinen drei Kindern, die Freude und das Glück, die er anderen schenkte, ganz besonders denjenigen, die persönliche Kämpfe ausgetragen haben."

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Das Robin Williams-Drama

Zwischen Humor und Ernsthaftigkeit

1978: Mit der Fernsehserie "Mork vom Ork" feiert der 27-jährige Robin Williams seinen Durchbruch im Fernsehen. Vorher war er bereits als Stand-up-Comedian beliebt. Schon damals hatte der Komiker mit Alkoholproblemen zu kämpfen.
1986: In "Rocket Man - Der Beste aller Zeiten" geht es um Football. Robin Williams steht als "Jack Dundee" auf dem Feld.
1987: "Good Morning, Vietnam" ist ein Spielfilm über den US-amerikanischen Radiomoderator Adrian Cronauer (Robin Williams) in Saigon während des Vietnamkriegs.
1989: "O Captain! My Captain!": Für seine Rolle als inspirierender Lehrer in "Der Club der toten Dichter" wird Robin Williams für einen Oscar nominiert.

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Susan Schneider fügte hinzu, dass sie und ihre Familie hoffen, dass der Tod des Schauspielers eine Botschaft für all jene ist, die an ähnlichen Problemen leiden. "Robin verbrachte so viel Zeit seines Lebens damit, anderen zu helfen. Egal ob er Millionen auf der Bühne, in einem Film, im Fernsehen oder unsere Soldaten an der Front unterhalten, oder ob er ein krankes Kind getröstet hat - Robin wollte, dass wir lachen und dass wir weniger Angst haben", so die Witwe. "Es ist unsere Hoffnung, dass nach Robins tragischem Ableben, andere die Stärke finden, sich die Unterstützung zu suchen, die sie brauchen, um - egal welchen Kämpfen sie auch gegenüberstehen - sich behandeln zu lassen, sodass sie vielleicht weniger ängstlich sind."

Robin Williams hatte sich am Montag (11. August) in seinem Haus bei San Francisco erhängt. Die Stellungnahme der Witwe kommt, nachdem das vermutlich letzte Foto des Schauspielers auftauchte. Er wurde beim Besuch einer Kunstausstellung in der Nähe seines Hauses abgelichtet. Der Schnappschuss, den das Klatschportal "TMZ" veröffentlicht , zeigt den verstorbenen Kult-Darsteller, wie er glücklich mit seiner Ehefrau um 17.45 Uhr Ortszeit das Event besuchte.

Darüber hinaus berichtete "E! News", dass Familienmitglieder von Robin Williams gerade dabei seien, eine "sehr private" Beerdigung, die in San Francisco stattfinden soll, zu planen.

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