Robert Lewandowski + Anna Lewandowska: Eine Nacht mit ...

Zum ersten Mal sprechen der Star-Fußballer und die Fitness-Ikone über das Erfolgsgeheimnis ihrer Liebe. GALA begleitete ihre Date-Night

Robert Lewandowski + Anna Lewandowska

"Moment", ruft Robert Lewandowski dem Fotografen zu und lässt sich sein Portemonnaie reichen. Er kramt kurz im Kleingeldfach herum, zieht seinen Ehering hervor und legt ihn schnell an. 

Robert Lewandowski legt seinen Ehering ab, doch keine Panik ...

Robert Lewandowski gewann mit seinem Fc Bayern München die Meisterschaft. Er ist bester Torjäger.

Seine Frau Anna lacht laut los und erzählt, dass ihnen mal eine Ehekrise angedichtet wurde, weil Robert seinen Ring nicht am Finger trug. Dabei hatte er ihn nur vergessen. Der Bayern-Stürmer legt ihn wie alle fürs Fußballspielen ab, um sich nicht zu verletzen. Robert Lewandowski, 30, und seine Frau Anna Lewandowska, 30, (im Polnischen wird bei Frauen ein A an den Nachnamen gehängt) sind seit zwölf Jahren zusammen, sechs davon verheiratet. Vor zwei Jahren krönte Tochter Klara ihr Glück. Er gilt als einer der besten Stürmer der Welt und spielt seit 2010 in Deutschland. Sie ist in Polen ein Superstar. 38 Medaillen gewann Anna als Profi-Sportlerin in Karate. 2014 beendete sie ihre Karriere und ist seitdem eine der gefragtesten Fitness- und Ernährungsexpertinnen. Ein Paar auf Augenhöhe, das zum ersten Mal in Deutschland für ein Fotoshooting und Interview vor die Kamera tritt.

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©Gala

Robert Lewandowski & Anna Lewandowska haben ein Liebesgeheimnis

Sie sind seit zwölf Jahren zusammen und wirken wie ein frischverliebtes Paar. Was ist Ihr Geheimnis?

Robert Lewandowski: Wir beide sind beruflich stark eingebunden. Die Zeit, die wir als Paar haben, erleben wir intensiv miteinander. Wir verreisen viel. Wir versuchen immer etwas Neues zu tun und Dinge für uns zu entdecken. Langeweile gibt es bei uns nicht. Und, was ganz wichtig ist, wir schauen, welcher der beste Weg für uns beide ist. Beruflich wie privat. Das war schon immer so. Deshalb sind wir zusammen so stark.

Wie unterstützen Sie einander beruflich?

Robert: Anna versteht meine Karriere. Und ich die ihre. Als sie noch Karate-Sportlerin war und an Meisterschaften teilnahm, wusste ich, wie sie sich fühlte und was sie in diesen Momenten brauchte. Man kämpft ja nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen sich selbst. Wir wissen also beide, was wir dem anderen sagen müssen.

Was will Ihr Mann vor einem Spiel hören?

Anna Lewandowska: (lacht) Wir motivieren uns jeden Tag. Ich rege Dinge an, die er ändern sollte, wie seine Ernährung. Und Robbie ruft mich nach jedem Auswärtsspiel an. Immer. Denn ich bin nicht nur seine Frau, sondern auch seine beste Freundin und eine Sportlerin, die weiß, was in ihm vorgeht.

Robert: Auch nach einer Niederlage. Meine Frau ist eine Art Psychologin und gibt mir die Kraft, die ich brauche.

Wie macht sie das?

Robert: Als Fußballspieler fühlt man sich manchmal alleine, und es ist nicht so einfach, wenn man nach einem Spiel nach Hause kommt. Egal, ob man gewonnen oder verloren hat. Anna versteht meinen Beruf mit all seinen Facetten. So ist man schnell wieder obenauf. Daher hoffe ich, noch lange spielen zu können. Denn wir machen das gemeinsam.

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Liebe auf den ersten Blick...

Erinnern Sie sich noch an den Moment, als Sie Anna das erste Mal trafen?

Robert: Das war auf einer Studentenreise in Polen. Anna stand in einer Gruppe von Mädchen. Ihre blonden Haare fielen mir sofort auf.

Anna: Das Lustige ist, dass wir uns vor der Reise längst hätten treffen können. Robert trainierte in derselben Stadt wie ich. Keine hundert Meter entfernt von meiner Sporthalle.

War es Liebe auf den ersten Blick?

Anna: Wir haben uns direkt gut verstanden. Danach haben wir uns gedated. Irgendwann wurde es etwas Großes. Robert sagte mir, er wolle mir zeigen, was für ein Mann er sei. (lacht)

Robert: Ich sagte dir: Du wirst nie mehr einen Mann wie mich kennenlernen. (lacht)

Anna: Ziemlich romantisch, oder?

War es ein Glück, dass Sie sich vor Ihren Karrieren kennengelernt haben?

Robert: Als wir anfingen miteinander auszugehen, hatte ich nur am Nachmittag Training. Wäre ich da schon ein Profi-Fußballer gewesen, hätte ich die Zeit nicht aufbringen können. Das erste Jahr hatten Anna und ich nur für uns. Das war in der Tat ein großes Glück. Nicht viele Fußballspieler können von sich behaupten, dass sie ihre Partner so intensiv kennenlernen durften. Wenn mir andere Paare, die nichts mit Fußball zu tun haben, von ihrer Geschichte erzählen, denke ich immer: Genau, so war das bei uns auch oder ähnlich. Diese Zeit war wirklich wertvoll für den Beginn unseres gemeinsamen Lebens.

Da holten Sie Anna noch mit einem kleinen Fiat Bravo ab. Viele Sportstars wissen oft nicht, ob der neue Partner es nur auf das Geld des anderen abgesehen hat …

Robert: Ja, das ist wirklich oft sehr schwierig. Wir wissen, wie es ist, sehr wenig Geld zu haben. Daher haben wir großen Respekt vor dem, was wir besitzen. Und wir versuchen bodenständig dabei zu bleiben.

Anna ist nicht nur Roberts Spielerfrau

Was zeichnet Ihre Frau aus?

Robert: Ich finde Anna einfach erstaunlich, weil sie so viele Ideen und Kraft hat. Manchmal muss ich sie bremsen, weil sie zu viel will. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, nach Hause zu kommen, und meine Frau wartet dort einfach nur auf mich.

Anna, Sie haben sich ein Fitness-Imperium aufgebaut. Wie kam es dazu?

Anna: Während meiner aktiven Zeit als Sportlerin habe ich mich bereits intensiv mit Ernährung befasst. Als Robert dann 2014 von Dortmund nach München gewechselt ist, traf ich den schwierigen Entschluss, meine Karriere nach gewonnener Weltmeisterschaft und Europameisterschaft zu beenden. Jahrelang war ich immer von Deutschland nach Polen gereist, um dort zu trainieren. Das war anstrengend. Robert und ich waren frisch verheiratet, haben uns aber nur wenig gesehen. Danach startete ich meinen Blog über gesundes Leben, Lebensstil, Ernährung und Training.

Es heißt, Ihr Mann esse nach Ihrem Konzept: erst die Nach-, dann die Hauptspeise.

Anna: Das stimmt. Ich habe schon vor zehn Jahren unsere Ernährung umgestellt. Wir haben viele Produkte aus unserer Küche eliminiert: Zucker, Weizenmehl, Laktose. Und wir essen zuerst Kohlenhydrate und dann Proteine. Das ist gut für den Stoffwechsel und für den Darm. Robbie hat jetzt mehr Energie, er schläft durch und fühlt sich morgens frisch. Selbst nach dem Training. Damals war er immer müde. Natürlich essen wir manchmal Pasta, Pizza oder trinken Wein, wenn wir im Urlaub sind. Aber in unserem Haushalt gibt es kein Gluten oder Laktose, dafür viele Antioxidantien, grünes Gemüse, rote Früchte und jeden Tag ein anderes Frühstück.

Ernähren Sie so auch Ihre Tochter?

Anna: Ich versuche es. Es ist nicht immer einfach. Wenn wir in einem Restaurant essen und Klara sieht, dass ein anderes Kind Brot bekommt, will sie auch eine Scheibe. Sie soll natürlich auch Pizza essen dürfen, aber ohne Gluten. Und statt Eiscreme gibt es Sorbet. Ich versuche immer etwas Gesünderes zu wählen. Fisch zählt zu ihren Lieblingsspeisen. Porridge isst sie gern. Typische Süßigkeiten kennt sie aber noch nicht.

Robert, viele bewundern Sie für Ihren muskulösen Bizeps. Haben Sie diesen Anna und ihrem Essen zu verdanken?

Robert: Natürlich. Nur im Fitnessstudio zu trainieren und zu erwarten, dass die Muskeln wachsen, ist unmöglich.

Robert Lewandowskis schöne Anna

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Anna Lewandowski

Tochter Klara verändert Leben

Vor zwei Jahren kam Ihre Tochter zur Welt. Wie hat sich Ihr Leben verändert?

Anna: Alles hat sich verändert. Schon mit der Schwangerschaft. Ich habe ein ganz anderes Körperbewusstsein entwickelt und fühle mich seitdem viel wohler in meiner Haut. Ich habe es genossen, zu sehen wie mein Baby und mein Bauch von Monat zu Monat wachsen.

Das klingt so, als können Sie gar nicht abwarten, wieder schwanger zu werden?

Anna: Wir wünschen uns mehr Kinder.

Wie viele?

Robert: Da haben wir keinen festen Plan.

Bemerken Sie auch Veränderungen bei sich selbst, seitdem Sie Eltern sind?

Anna: Ich bin ruhiger und geduldiger geworden. Es ist erstaunlich, dass ein Kind der Schlüssel ist, zu dir selbst zu finden. Durch Klara nehme ich die Welt viel achtsamer wahr. Die Zeit, die ich mit ihr und Robert zusammen verbringe, ist von unschätzbarem Wert.

Robert: Ich bin viel offener geworden. Wenn ich nach Hause komme und sehe, wie mein kleines Mädchen mich anlächelt – und Klara ist wirklich sehr lustig –, dann freue ich mich einfach nur und bin dankbar für ein so wunderbares Kind und eine so wunderbare Familie.

Kann Klara schon Fußball spielen?

Robert: (lacht) Sie versucht es. Das ist wohl normal, wenn man so viele Bälle zu Hause hat. Und sie kann schon "Goal" rufen, wenn sie im Fernsehen sieht, wie ihr Papa über den Platz läuft.

Zwischen Babysitting, Date-Nights und Karriere

Bei unserem Shooting nehmen Sie uns mit auf eine Date-Night. Nehmen Sie sich als Eltern hin und wieder mal eine kleine Auszeit vom Kind?

Robert: Das versuchen wir. Zeit zu zweit ist sehr wichtig für unsere Beziehung. Anna und ich konzentrieren uns natürlich auf Klara, sie ist das Wichtigste in unserem Leben, aber wir müssen uns auch auf uns als Paar konzentrieren. Wenn wir uns später nicht an diese Dinge erinnern, wird es schwierig. Denn Anna ist nicht nur die Mutter meiner Tochter, sie ist auch meine Frau.

Was unternehmen Sie dann?

Robert: Wir gehen schön essen. Wir sind auch glücklich, wenn wir einfach nur durch den Englischen Garten spazieren, zusammen laufen oder radfahren. Ganz normale Dinge.

Sie leben jetzt seit neun Jahren in Deutschland. Fühlen Sie sich eigentlich heimisch?

Robert: Selbstverständlich. In München habe ich einen tollen Klub und lebe in einer tollen Stadt. Aber natürlich sagen wir immer, dass wir zwei Zuhause haben. Das eine ist hier, wo wir 80 Prozent unserer Zeit verbringen. Das andere ist in Warschau, wo unsere Freunde und Familien leben.

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