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Robert De Niro Erinnerungen an seinen Vater

In einem bewegenden Dokumentarfilm spricht Schauspieler über die Beziehung zu seinem Vater, dem Künstler Robert De Niro Senior

Robert De Niro, 70, erinnert in dem Dokumentarfilm "Remembering The Artist Robert De Niro Sr." an die Werke seines Vaters, des verstorbenen Robert De Niro Senior und spricht über die Beziehung zu seinem offen schwul lebenden Vater, der die Familie schon früh verließ.

Robert De Niro Senior hatte 1942 die Mutter des Schauspielers kennen gelernt und sie im gleichen Jahr geheiratet. Doch schon kurz nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes, Robert De Niro Junior, im August 1943 trennte sich das Paar.

Zwar habe der Oscarpreisträger seinen Vater nach der Scheidung der Eltern nicht mehr so oft gesehen, dennoch sei Robert De Niro klar: "Er liebte mich ... so wie auch ich meine Kinder liebe." Deshalb, so erklärt er im Trailer zum Film, der Anfang Juni auf dem amerikanischen Kanal "HBO" ausgestrahlt wird, sei es seine Pflicht des von ihm bewunderten Vaters und Künstlers zu gedenken.

"Für mich war er immer ein großartiger Maler. Ja, wahrscheinlich war er innerlich wegen seiner Homosexualität sehr zerrissen, aber ich habe nicht viel davon mitbekommen. Ich wünschte, wir hätten mehr darüber gesprochen", erzählte Robert De Niro in einem Interview mit dem amerikanischen Magazin "Out". Robert De Niro Senior machte sich vor allem in den USA als abstrakt-expressionistischer Maler einen Namen. Er starb am 3. Mai 1993 - seinem 71. Geburtstag - an Krebs.

Robert De Niro Junior, der nicht nur seinen Namen sondern auch sein Aussehen von seinem Vater geerbt hat, widmete ihm noch im selben Jahr seine erste Regiearbeit, "In den Straßen der Bronx". Der Schauspieler organisierte schon des Öfteren Ausstellungen mit den Werken seines Vaters, am 6. Juni beginnt eine Art-Show in der "DC Moore Gallery" in New York.

kre Gala


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