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Attacke gegen Donald Trump Robert De Niro geht auf US-Präsident los

Donald Trump ist ein Dorn im Auge von Robert De Niro. 
Donald Trump ist ein Dorn im Auge von Robert De Niro
© Getty Images
Robert De Niro hat genug von Donald Trump und zieht in einer öffentlichen Rede über den Präsidenten vom Leder. Nicht die erste Hass-Tirade des Hollywood-Stars auf Trump...

Eine Schande, ein Dummkopf, ein Wahnsinniger: Hollywood-Star Robert De Niro, 74, lässt schon seit vielen Jahren und lange vor der Präsidentschaft kein gutes Haar an Donald Trump, 71. Jetzt lässt er eine neue Schimpftirade los. 

Robert De Niro attackiert Donald Trump 

Bei der "National Board of Review Annual Awards Gala" am gestrigen Dienstag platze De Niro bei einer Laudatio für Meryl Streep erneut der Kragen. Er bezeichnete den Präsidenten in einer Rede als einen "Vollidiot im Oval Office". Und polterte weiter: "Die Welt von heute leidet unter dem echten Donald Trump. Kommt schon. Ihr wisst es. Über was reden wir? Dieser f***ing Idiot ist der Präsident (...) Dieser Typ ist ein f***ing Trottel!" Trump habe "die Presse belagert und lächerlich gemacht, indem er versucht hat, sie durch ungeheuerliche Angriffe und Lügen zu diskreditieren." So zitiert unter anderem "Daily Mail", der die Abschrift der Rede von De Niro vorliegt.

Eine lange Geschichte der Abneigung

Schon seit 2011 führt De Niro eine Art öffentlichen Feldzug gegen Trump. Damals verglich er den US-Unternehmer laut "The Telegraph" mit einem Gebrauchtwagenhändler, dem jedes dreiste Mittel recht sei, um andere über den Tisch zu ziehen. Anlass für diese Worte war damals Trumps Behauptung, Barack Obama sei nicht in den USA geboren und daher auch nicht befugt, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein. Als sich 2016 abzeichnete, dass Trump die Wahl zum 45. US-Präsidenten gewinnen könnte, lief De Niro zu Hochtouren auf. Trump sei "völlig wahnsinnig" und nicht in der Lage, ein Land wie die USA zu lenken. "Es ist verrückt, dass die Leute Donald Trump mögen", so De Niro zur Seite "ew.com". Außerdem rief er dazu auf, Hillary Clinton zu wählen. 

Der Kampf gegen Trump

Auch nach dem Einzug Trumps ins Weiße Haus wurde De Niro nicht müde, auf den von ihm verhassten 71-Jährigen einzudreschen. Vor Studenten der renommierten "Brown University" befand der "Taxi Driver"-Star im Mai 2017, Trump mache aus den einst glorreichen USA eine "Komödie für Vollidioten". Das zitierte die Seite "People.com" aus der Rede des Schauspielers. Zudem habe De Niro die Studenten dazu angehalten, daran zu arbeiten, "diesen Wahnsinn zu stoppen." Kurz zuvor habe er die  politische Lage zudem als "alptraumhaft" und Trump als "Idioten" bezeichnet, heißt es weiter.

De Niro drohte mit Gewalt

Sogar mit Schlägen hat De Niro Trump schon gedroht. Einen Monat vor der Wahl im November 2016 sagte der Oscar-Gewinner in einem Wahlspot: "Ich möchte Trump ins Gesicht schlagen." Nur um kurz nach der Wahl traurig festzustellen: "Jetzt kann ich ihn nicht mehr verprügeln - er ist der Präsident." Was er mit Fäusten nicht richten kann, will Robert De Niro offenbar mit Worten erreichen. 

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jre Gala


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