Robbie Williams: Angst vorm Vaterwerden

Selbst erfahrenen Fernsehjournalistinnen zittert die Mikrofonhand, wenn er über den roten Teppich schreitet. Robbie Williams ist nach Hamburg gekommen, um den Radiopreis in der Kategorie Innovation zu verleihen - auch wenn seine Frau jeden Moment ihr Baby zur Welt bringen könnte

In diesem Moment könnte er Vater werden - doch Robbie Williams wirkt total relaxt. Seine Ehefrau Ayda Field hat er in England zurückgelassen und läuft Kaugummi kauend über den roten Teppich bei der Verleihung des Radiopreises in Hamburg, grüßt Fans und Fotografen. Selbst die Abschiedszeremonie der Olympischen Spiele hatte er abgesagt, um bei seiner Frau zu sein, falls das Baby kommt. Nach Hamburg ist er jedoch angereist und im Gespräch mit Gala.de verrät er auch den Grund für seine Entspanntheit: "Ich freue mich in Hamburg und ein paar Stunden weg von meiner Frau zu sein", sagt der Superstar und zeigt sein verschmitztestes Robbie-Williams-Lächeln. Denn die sei so kurz vor der Geburt der gemeinsamen Tochter sehr schlecht gelaunt.

Obwohl er es selbst kaum erwarten könne, dass sein erstes Kind das Licht der Welt erblickt, hat er auch ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken ans Vatersein. "Ich habe regelrecht Angst, denn es ist was ganz Neues für mich. Ich habe keine Ahnung, was passieren wird."

Preisverleihung

Deutscher Radiopreis

Helmut Zierl

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Doch das Glück ist dem 38-Jährigen in jeder Sekunde anzusehen. Er strahlt und beantwortet geduldig Journalistenfragen. Als er später die Bühne betritt, um den Preis für die beste Innovation im Radio zu überreichen, küsst er zunächst den Bauch der schwangeren Moderatorin Barbara Schöneberger. Und nach der Verleihung setzt er sich - wieder völlig relaxt - ins Publikum, um den Rest der Gala zu erleben. Aber was ist denn nun, wenn doch in diesem Moment die kleine Roberta oder Robbie Junior oder Wilhelmina, wie er sein Baby scherzhaft nennt, geboren würde? Denn schon tags zuvor sei der Schwangerenbauch seiner Ayda schon ziemlich weit abgesenkt gewesen: "Dann fliege ich eben nach Haus und begrüße dort mein Baby".

iwe

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