Robbie Williams: Verfolgungswahn brachte ihn an den Rand des Wahnsinns

Robbie Williams ist die Verkörperung eines echten Rockstars. Erfolg in jungen Jahren, Absturz, der Kampf zurück in die Charts. Der Sänger hat alles durch. Zu den dunkelsten Tagen seines öffentlichen Lebens gehörte der Drogenmissbrauch - und ein Geisterhaus. Eine Kombination, die für ihn tödlich hätte enden können.

Robbie Williams (45, "Angels") hat über Selbstmord nachgedacht. Das offenbart der Sänger jetzt ganz offen im Interview mit der britischen Podcasterin Jo Wood, 64. In ihrer Sendung beschäftigt sich die Ex-Frau von "Rolling Stones"-Gitarrist Ron Wood, 72, mit paranormalen Aktivitäten und außerirdischem Leben. Williams spricht darin über psychische Probleme und Drogenmissbrauch zu einer Zeit, als er mit einer Ex-Freundin in einem "dunklen Haus" in Primrose Hill im Norden Londons lebte. Der düstere Ort in Kombination mit jeder Menge Koks hat ihn offenbar fast in den Wahnsinn getrieben.

Robbie Williams dachte daran, sich selbst zu töten

Der Star erinnert sich an schreckliche Stunden, als er ständig dachte Schritte zu hören, "die immer schlimmer wurden". Er habe aus dem Haus fliehen müssen, erzählt der 45-Jährige. Wenn er gezwungen gewesen wäre, dorthin zurückzukehren, hätte er "sich selbst töten" müssen, erinnert Williams seine verzweifelte Lage. 

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Flucht aus dem "dunklen Haus"

Schon beim Einzug sei Robbie klar gewesen, dass mit dem Haus etwas nicht stimme: "Sofort bemerkte ich, dass es seltsam und dunkel war und eine Energie hatte. Als es sich zum ersten Mal als etwas Physisches manifestierte, ging der Ghetto-Blaster an". Die sich häufenden Erlebnisse werden unerträglich für ihn. Sein einziger Gedanke: Flucht! "Ich stieg ins Auto und was auch immer es war, sprang auf den Rücksitz. Nach zwei Monaten kam ich damit nicht mehr klar. Ich dachte, wenn das so weiter geht, werde ich Selbstmord begehen."

Haus war auf Friedhof errichtet

Als er eines Tages glaubt, dunklen Nebel am Ende seines Bettes zu sehen, packt er seine damalige Freundin und verlässt schnellstmöglich seinen persönlichen Ort des Schreckens. Später habe er herausgefunden, dass sein Haus offenbar auf einem Friedhof für Opfer der Pest errichtet worden war. 

Ayda Field spricht offen über Robbies Probleme

Robbies psychischen Probleme in jungen Jahren sind schon lange kein Geheimnis mehr. In einem Interview von 2016 berichtet bereits seine Frau Ayda Field, 40, dass er auf dem Höhepunkt des Take-That-Ruhmes Selbstmordgedanken hatte. In der britischen Talkshow "Loose Women" erklärt die Schauspielerin damals: "Es gab einen Moment in seinem (Robbies) Leben, in dem er dachte, das Leben würde enden und er könne nicht weiter existieren."  Es gebe jedoch einen Weg, sich darin zurechtzufinden und auf die andere Seite zu kommen. "Es braucht nur viel Kraft", stellt die 40-Jährige fest. Stärke, die Robbie Williams heute zum Glück seine wunderbare Familie geben kann.

Tragische Schicksalsschläge

Auch Stars werden vom Leben hart getroffen

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Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Beratung über E-Mail ist ebenfalls möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


Verwendete Quelle: Daily Mail

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