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Rihanna + Chris Brown Verzeiht sie ihm jetzt alles?


Er prügelte die R'n'B-Queen krankenhausreif. Trotzdem kommt Rihanna von ihrem Ex Chris Brown nicht los - wie so viele andere Frauen

Es heißt, in der Liebe sei alles möglich.

Manchmal ist sie nicht kaputtzukriegen, egal was passiert und was andere sagen. Wie bei Rihanna: Ihr Umfeld, so viel steht fest, ist alles andere als begeistert von ihrer Beziehung zu Rapper Chris Brown.

Doch die Verbindung reißt nicht ab. Rihannas Gefühle für den Musiker, der sie vor dreieinhalb Jahren blutig schlug, haben sich nie in Hass oder Gleichgültigkeit verwandelt. Im Gegenteil: "So wütend ich war, so verletzt und betrogen - ich hatte das Gefühl, dass er diesen Fehler gemacht hat, weil er Hilfe brauchte", gestand sie US-Talkerin Oprah Winfrey erst im August unter Tränen. Jetzt scheint es so, als wolle Rihanna selbst ihm diese Hilfe geben: In New York ging sie mehrfach mit ihm aus, verbrachte Mitte vergangener Woche sogar eine Nacht mit ihm. Um für Rihanna frei zu sein, hatte Brown seine Freundin Karrueche Tran, 23, verlassen: "Ich habe Karrueche sehr lieb. Ich möchte nicht, dass sie durch meine Freundschaft zu Rihanna verletzt wird."

Dass das Verhältnis zwischen ihm und der Sängerin wieder über Freundschaft hinausgeht, hatte sich schon während der vergangenen Monate immer stärker angedeutet. Bei den "MTV Video Music Awards" im Februar küssten sich Brown und Rihanna auf den Mund, er hielt ihre Taille, sie berührte sein Haar - eine vertraute Geste. Schon während ihrer gut einjährigen Beziehung legte die Sängerin oft zärtlich ihre Hand auf den Kopf des Rappers. Nach dem Angriff auf Rihanna hatten die Richter Brown zu fünf Jahren auf Bewährung, einem Anti-Aggressions-Programm und 190 Sozialstunden verurteilt. Doch Rihanna schafft es einfach nicht, Abstand zu ihrem gewalttätigen Ex zu halten. Wie so viele andere.

"Natürlich sind diese Frauen nicht völlig willenlos. Sie sind meist Opfer ihrer Gefühle", sagt Psychiater Professor Dr. Borwin Bandelow zu "Gala". Überdies wirkten starke, narzisstische Typen wie Chris Brown meist besonders faszinierend. Das Schlimme daran, so Bandelow: "Aus Fehlern zu lernen ist für solche Männer fast immer schwer. Die Gefahr, dass sie rückfällig werden, ist groß." Frauen in Rihannas Situation könne er nur raten, auf das eigene Vernunftgefühl zu hören, zu reflektieren, sich beraten zu lassen. "Liebe macht blind. Das ist sogar medizinisch nachzuweisen." Anna Schunck

gala.de


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