Oscar-Schock: "Moonlight" ist bester Film - "La La Land" bekommt irrtümlich den Oscar!

Mega-Panne bei den Academy Awards: Laudatorin Faye Dunaway verkündet versehentlich den falschen Gewinner in der Kategorie „Bester Film“. Der Fehler fällt erst auf, als die vermeintlichen Gewinner ihre Dankesrede halten

Die "Moonlight"-Crew ist fassungslos. Sie durften die Oscars ihren "La La Land"-Kollegen wieder wegnehmen.

Die Oscars haben unerwartete Geschichte geschrieben – zum ersten Mal in der Geschichte der Preisverleihung las ein Laudator den falschen Gewinner vor. Warren Beatty und Faye Dunaway erklärten „La La Land“ zum Gewinner in der Kategorie bester Film, obwohl „Moonlight“ den Preis gewann. Der Fehler fiel erst auf, als die Filmcrew von „La La Land“ schon auf der Bühne stand und mitten in der Dankesrede war. „Freunde, das ist kein Witz – „Moonlight“ hat gewonnen“, sagte einer der Produzenten des Filmmusicals, als er bereits den Oscar in der Hand hielt.

Filmcrew schon mitten in der Dankesrede

Der gesamte Saal hielt den Atem an, als der Fehler bestätigt wurde. Die Crew von „La La Land“ räumte daraufhin die Bühne und gab ihre Oscars an die Kollegen von „Moonlight“ ab. Die konnten ihr Glück kaum fassen. Als die Kamera ins Publikum schwenkte, stand vielen Hollywoodstars der Unglaube über die Panne ins Gesicht geschrieben.

Warren Beatty und Faye Dunaway bekamen den falschen Umschlag

Warren Beatty hatte zunächst "La La Land" als Gewinner verkündet. Ein Fehler! "Moonlight" durfte den Oscar als bester Film mit nach Hause nehmen.

 Wie es zu der Panne kommen konnte, erklärte Laudator Warren Beatty noch auf der Bühne: „Ich habe in den Umschlag geschaut und da stand „Emma Stone, La La Land“. Deswegen habe ich Euch alle so lang angeschaut und dann Faye angeschaut“, sagte er. Tatsächlich hatte er nach einem langen Blick in den Umschlag und kurzem Stocken die Karte an Faye Dunaway weitergegeben, die „La La Land“ vorlas. „Ich wollte nicht witzig sein“, versicherte Beatty. Die Laudatoren hatten also den falschen Umschlag bekommen. Emma Stone war unmittelbar zuvor als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden.

Oscars 2017

Die Tops und Flops vom roten Teppich

Sieht aus wie Vivienne Westwood, ist aber Alaia: Scarlett Johansson hat sich bei der Kleiderwahl für eine fließende Rose mit Tüll entschieden, das ihre definierten Arme und ihr Dekolleté betont.  
Ihr diamantenbesetztes Glitzerkleid strahlt, doch Jennifer Aniston leitete mit einer emotionalen Rede einen Tribut-Film ein, der die im letzten Jahr verstorbenen Hollywood-Stars ehrte. Besonders der Tod von "Titanic"-Star Bill Paxton ging ihr nah und sie musste mit den Tränen kämpfen. 
Wenn man in einer vermutlich sündhaft teuren schwarzen Spitzenrobe von Alexander McQueen so sündhaft gut aussieht wie Salma Hayek, kann man auch eine so stolze Pose einnehmen. Schick, schicker, Salma!
Fesche Franse: Emma Stone, die für ihre Rolle in La La Land als beste weibliche Hauptdarstellerin nominiert ist, zeigt sich in einem hübschen golden bestickten Dress, der ihre makellose Figur unterstreicht. Vier Lagen Fransen sorgen für Bewegung um die Beine.

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Emma Stone wird emotional

Leonardo DiCaprio, der im vergangenen Jahr nach langem Warten endlich einen Oscar gewann, übergab den Award für die beste Schauspielerin an Emma Stone für ihre Rolle in „La La Land“. Die sichtlich emotionale 28-Jährige zeigte sich geehrt, mit Schauspielerinnen wie Meryl Streep und Natalie Portman zusammen nominiert zu sein, dankte ihrer Familie und ihrem Filmpartner Ryan Gosling. An ihre Filmcrew und ihre Freunde gerichtet sagte sie „Ich werde Euch alle finden und jeden Einzelnen von Euch zum Umfallen drücken, wenn ich wieder Gefühl in meinem Körper habe!“

Casey Affleck als bester Hauptdarsteller

Casey Affleck bekam für seine Rolle in „Manchester By The Sea“ den Oscar als bester Hauptdarsteller verliehen. Es ist der erste Academy Award für den 41-Jährigen. In seiner Rede kämpfte er mit den Tränen und dankte als erstes Denzel Washington, der mit „Fences“ ebenfalls für einen Oscar nominiert war. Er sei einer der ersten gewesen, der ihm beigebracht habe zu schauspielern.

Die weiteren Gewinner des Abends:

Bester Hauptdarsteller: Casey Affleck (Manchester By the Sea)

Beste Hauptdarstellerin: Emma Stone (La La Land)

Beste Nebendarstellerin: Viola Davis (Fences)

Bester Nebendarsteller: Mahershala Ali (Moonlight)

Beste Regie: Damien Chazelle – La La Land

Bestes Originaldrehbuch: Manchester By The Sea

Bestes adaptiertes Drehbuch – Moonlight

Beste Kamera: La La Land

Beste Filmmusik: La La Land

Bester Song: „City of Stars“, La La Land

Bestes Makeup – Suicide Squad

Bestes Kostüm – Fantastic Beasts And Where To Find Them

Bester Dokumentarfilm – O.J.: Made in America

Bester Sound: Arrival

Bester Sound-Mix: Hacksaw Ridge

Bester ausländischer Film: The Salesman (Iran)

Bester animierter Kurzfilm: Piper

Bester animierter Film: Zootopia

Bestes Produktionsdesign: La La Land

Beste visuelle Effekte: The Jungle Book

Bester Schnitt: Hacksaw Ridge

Bester Kurzfilm: Sing

Bester Dokumentarfilm (Kurzfilm): The White Helmets

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