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Richard Marx 90er-Ikone überwältigt brutalen Fluggast

Richard Marx, Daisy Fuentes
Richard Marx, Daisy Fuentes
© Getty Images
Wer hätte gedacht, dass Richard Marx so sein Comeback in den Schlagzeilen feiert? Der Neunzigerjahre-Star wurde zum Helden der Lüfte, als er es mit einem brutalen Fluggast aufnahm

Der Schmusesänger kann auch anders! Richard Marx wurde bei einem Flug von Hanoi in Vietnam ins südkoreanische Seoul zum Helden, als er am Dienstag (20. Dezember) einen aufmüpfigen und gewalttätigen Fluggast überwältigte. Der Neunzigerjahre-Sänger und seine Ehefrau Daisy Fuentes dokumentierten den Vorfall auf Twitter und Instagram.

Richard Marx hilft den Stewardessen

Demnach habe der Fluggast, der in der Reihe neben ihnen saß, Flugbegleiter und Passagiere attackiert. "Als er anfing, die Stewardessen zu schubsen und an den Haaren zu ziehen, war @richardmarx der erste, der half, ihn zu überwältigen", schrieb die ehemalige MTV-Moderatorin, mit der Marx seit 2015 verheiratet ist, bei Instagram. Dort postete sie eine Fotocollage, auf der unter anderem eine Flugbegleiterin mit einem Taser zu sehen ist und Richard Marx mit einem Seil in der Hand, um den brutalen Passagier zu fesseln.

Vier Stunden lange Auseinandersetzung

Die Auseinandersetzung mit ihm soll ganze vier Stunden gedauert haben. "Keiner war auf so etwas vorbereitet", so Fuentes. "Sie konnten ihn nie ganz unter Kontrolle bringen. Sie wussten nicht, wie man die Taser benutzt oder wie man das Seil richtig festmacht (Er konnte sich dreimal befreien)."

Auch Richard Marx postete Schnappschüsse von den gewalttätigen Auseinandersetzungen bei Twitter. "Ihr werdet über unseren Flug #480 mit @KoreanAir_KE hören", bereitete der 53-Jährige seine Follower vor. "Passagier neben uns attackiert Fluggäste und Crew. Crew ist absolut schlecht vorbereitet."

Passagier zieht Flugbegleiterin an den Haaren

Auf den Bildern des "Right Here Waiting"-Sängers ist unter anderem eine Flugbegleiterin zu sehen, die offenbar von dem gefesselten Passagier nach unten gezogen wird. Auf einem weiteren Foto wehrt sich der wohl durchgeknallte Mann trotz zusammengebundener Hände gegen einen Fluggast.

Crew war schlecht vorbereitet

Nach der Landung nutzt Richard Marx Facebook, um seine Fans über den Ausgang der Situation aufzuklären. "Meine Frau und ich sind in Sicherheit, aber ein Crewmitglied und zwei Passagiere wurden verletzt. Die komplett weibliche Crew hatte keine Ahnung und war nicht trainiert, wie man diesen Psycho bändigt und er konnte erst überwältigt werden, als ich und ein paar andere männliche Passagiere eingriffen."

Später soll er jedoch seine Fesseln gelöst und weitere Menschen attackiert haben. "Als wir landeten kam die Polizei von Seoul ins Flugzeug." Richard Marx, der 30 Millionen Platten verkauft hat, gibt auch der Fluggesellschaft die Schuld. "Korean Air sollte bestraft werden, weil sie nicht wussten, wie man so eine Situation ohne das Eingreifen von Passagieren löst."

Richard Marx will kein Held sein

Mittlerweile ist Richard Marx wieder in Los Angeles angekommen und gibt sich bescheiden. "Daisy und ich sind sicher zu Hause. Überhaupt kein großer 'Helden'-Schritt. Ich habe nur das getan, was hoffentlich jeder in dieser Situation gemacht hätte. Danke für die Besorgnis."

iwe Gala

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