Reinhold Beckmann: Keine Angst vor dem Tod

Moderator Reinhold Beckmann setzt sich dafür ein, dass der Tod kein gesellschaftliches Tabuthema mehr ist.

Reinhold Beckmann (56) wünscht sich, dass der Tod zu einem Thema wird, das nicht als Tabu, sondern als zum Leben dazugehörend behandelt wird.

Der Moderator ('Beckmann') ist deswegen auch der Pate der aktuellen ARD-Themenwoche 'Tod'. Er selbst hat "im Moment" keine Angst vor dem Tod: "Früher gab es dieses Leiden auf den letzten Metern. Es gehörte dazu, dass der Tod in seiner ganzen Schrecklichkeit den Menschen noch begleitet hat. Das muss nicht sein", meinte er gegenüber der 'Bild'-Zeitung. "Die Palliativmedizin hat Wege gefunden, die es den Menschen leichter machen."

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©Gala

Der Fernsehmann verlor vor einiger Zeit seinen Vater, von dem er sich friedlich verabschieden konnte: "Mein Vater ist in einem biblischen Alter von 96 Jahren gestorben, ohne Schmerzen – und alle konnten Abschied nehmen. Wir hatten ihn am Sonntag besucht, am Montag rief er an und fragte, ob ich noch einmal vorbeikommen würde. Uns war klar, was das bedeutet. Wir haben geredet und jeder wusste, das sind jetzt die letzten Stunden. Die Italiener haben einen guten Satz: 'Ein schönes Sterben ehrt das Leben.' Und das habe ich im Fall meines Vaters so empfunden."

Erste Erfahrungen mit dem Thema Tod machte Beckmann schon als Kind - als Ministrant diente er auch auf Beerdigungen. Schon damals stellte er fest, dass der Tod ebenso wie die Geburt oder eine Hochzeit zum Leben dazugehört - auf recht praktische Weise: "Da gab es dann von der Trauergemeinde genauso gutes Trinkgeld wie von der fröhlichen Hochzeitsgesellschaft", erinnerte sich Reinhold Beckmann.

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