Reinhard Mey: Trauer um Sohn Maximilian

Der Sohn von Liedermacher Reinhard Mey und seiner Frau Hella ist tot. Maximilian Mey lag seit 2009 im Wachkoma

Reinhard Mey, 71, und seine Frau Hella, 64, haben Abschied von ihrem seit fünf Jahren im Wachkoma liegenden Sohn Maximilian genommen. "Maximilian Mey ist nach unendlich tapfer ertragenem Leid im Kreise seiner Familie vor einigen Tagen gestorben", teilte der Anwalt der Familie in einer Presseinformation mit. Der 1982 geborene zweite Sohn des Liedermachers Mey war im März 2009 ins Wachkoma gefallen.

"Eine nicht erkannte, verschleppte Lungenentzündung und Herzrhythmusstörungen haben im Frühjahr bei unserem Sohn Maximilian einen Zusammenbruch mit Atem- und Herzstillstand ausgelöst. Rettungskräften ist es gelungen, ihn zu reanimieren. Er wird seitdem intensiv medizinisch versorgt", sagte Reinhard Mey 2009 in der Talkshow von Reinhold Beckmann - seine einzige öffentliche Äußerung zu dem Schicksal seines Sohnes Maximilian.

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Während der vergangenen vier Jahre wachte die ganze Familie am Krankenbett von Reinhard Meys Sohn und versuchte ihn mit Sinnesreizen wie Gerüchen oder Musik aus dem Wachkoma zu holen. "Medizinische Aussagen sprechen vielleicht dagegen - aber ich glaube, er hat mir in die Augen gesehen, ich möchte es schwören. Und ich bin sicher, dass wir uns für Bruchteile von Sekunden in die Seele geschaut haben", sagte Mey im Gespräch mit Beckmann.

Für Maximilian hatte Reinhard Mey noch im vergangenen Jahr das titelgebende Lied für sein 2013 erschienenes Album "Dann mach's gut" geschrieben, in dem es heißt: "Wenn ich ihn vom Bahnhof abholen könnte, nur noch einmal, wollt' ich gern bei Tag und Nacht in Wind und Wetter wartend stehen, könnt' ich irgendwann im Strom der Reisenden den roten Schal, leuchtend und so wohlvertraut, schon in der Ferne sehn ... Wenn er auftauchte noch einmal vor mir aus der Dämmerung, hielt ich ihn mit beiden Armen fest, meine kostbare Fracht."

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