Reese Witherspoon: Sie spricht offen über ihre Depression

Offene und ehrliche Worte von Schauspielerin Reese Witherspoon. Die dreifache Mutter litt an Depressionen - die nach der Geburt ihres ersten Kindes schlimmer wurden. 

Reese Witherspoon, 44, spricht offen über ihre Depressionen in jungen Jahren. Vor allem nach der Geburt ihrer Kinder verschlimmerte sich ihre psychische Gesundheit. 

Reese Witherspoon: "Mein Gehirn war wie ein Hamster auf einem Rad" 

Schon als sie jung war habe die Schauspielerin an Depressionen gelitten, wie sie im Podcast I Weight von Jameela Jamil, 34, erzählt: "Ich hatte definitiv Angstzustände, meine Ängste haben sich als Depression manifestiert, sodass ich wirklich depressiv wurde. Mein Gehirn war wie ein Hamster auf einem Rad und ich konnte nicht runter".

Star-Nachwuchs

Verblüffende Ähnlichkeit

Doppeltes Lottchen? Ava Philippe sieht ihrer berühmten Mutter Reese Witherspoon immer ähnlicher, wie dieses schöne Selfie vom gemeinsamen Wochenende auf der Piste beweist. Das hübsche Mutter-Tochter-Duo könnte nicht nur als Schwestern, sondern glatt als Zwillingspärchen durchgehen. Kaum zu glauben, dass zwischen diesen beiden "Ski-Hasen" 23 Jahre liegen.
Töchterchen Anja ist ein süßes Mini-Me von Model-Mama Alessandra Ambrosio. 
Wahnsinn, Damian Hurley (rechts) ist seiner berühmten Mama Liz wie aus dem Gesicht geschnitten und wünscht seinen Followern vom Spaziergang frohe Weihnachten.
Einen hübschen Anblick bieten Michelle Monaghan und ihre Tochter Willow, die ihrer Mama wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

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Mit der Geburt ihres ersten Kindes verschlechterte sich ihre mentale Gesundheit, sie litt unter Wochenbettdepressionen. Als sie Tochter Ava, 20, bekam, war Reese noch sehr jung: "Ich war gerade 23 Jahre alt, als ich mein erstes Baby bekommen habe, und niemand hat mir erklärt, dass wenn du ein Baby vom Stillen entwöhnst, deine Hormone in den Keller fallen. Ich habe mich mehr depressiv gefühlt als jemals zuvor in meinem Leben. Es war beängstigend", erzählt die Schauspielerin. Es wurde so schlimm, dass sie "starke Medikamente" nehmen musste, weil sie "nicht mehr gerade denken konnte".

Nach Tochter Ava bekam sie noch zwei Söhne, Deacon, 16 und Tennessee, 7. Während sie bei einem ihrer Söhne auch unter Depressionen litt, zeigte sie nach der Geburt des anderen Kindes keinerlei Anzeichen einer Wochenbettdepression. 

Reese Witherspoon

Beyoncé schickt der Schauspielerin ihre Kollektion

Reese Witherspoon
Reese Witherspoon zeigt sich tanzend in der Kollektion von Beyoncé.
©Gala

"Ich habe mich nur zurückgezogen"

Während dieser schwierigen Zeit habe ihr Unterstützung gefehlt, erzählt die "Eiskalte Engel"-Darstellerin weiter: "Ich hatte nicht die richtige Anleitung oder Hilfe, ich habe mich nur zurückgezogen." Auch zu ihrer Mutter sei die Beziehung damals nicht so gut gewesen wie heute, so dass sie sich ihr nicht anvertrauen konnte. Das Problem sei, dass Wochenbettdepressionen zu wenig untersucht sind, obwohl so viele Frauen darunter leiden: "Hormone sind so wenig erforscht und werden nicht verstanden. Ich habe mich immer wieder an meine Ärzte gewandt, um Antworten zu erhalten. Es gibt einfach nicht genug Forschung darüber, was mit dem Körper von Frauen passiert und welche hormonellen Veränderungen wir nicht so ernst genommen haben, wie wir es hätten tun sollen", kritisiert die dreifache Mutter. 

Offene Worte der Schauspielerin die zeigen, wie sie um ihre psychische Gesundheit kämpfen musste - und so auch anderen Frauen Mut macht. Anfang März hatte Chrissy Teigen, 34, erst darüber gesprochen, dass sie nach der Geburt ihrer Tochter Luna unter postnatalen Depressionen gelitten hat. 

Verwendete Quellen: I Weight, "DailyMail"

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