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Reese Witherspoon + Kate Hudson Einsam ins neue Jahr


Zwei Traumfrauen wandeln 2010 auf Solo-Pfaden: Reese Witherspoon trennt sich aus Vernunftsgründen - und Kate Hudson zieht die Notbremse

Reese Witherspoon

Es gibt Trennungen in Hollywood,

die kann man einfach nicht glauben - weil die betroffenen Partner scheinbar füreinander bestimmt waren. Reese Witherspoon und Jake Gyllenhaal waren solch ein Vorzeigepaar.

Doch seit drei Wochen gehen diese beiden, die nach Meinung ihrer Kollegen zu den sympathischsten Menschen der Traumfabrik gehören, getrennte Wege. Immerhin: So behutsam und diskret wie ihre Liebe 2007 begonnen hatte, endete sie jetzt auch. Weder Affären seien Schuld am Liebes-Aus noch irgendwelche Streitigkeiten oder gar "unüberbrückbare Differenzen", wie es in anderen Fällen so oft heißt.

"Jake und Reese haben sich zusammengesetzt und in aller Ruhe über alles geredet", erklärt ein Insider. "Sie lieben sich. Doch am Ende mussten sie sich eingestehen, dass ihre Beziehung keinen Sinn mehr hat. Ganz einfach deshalb, weil sie nicht dasselbe voneinander wollen." Selbst Lästermaul Perez Hilton versichert: "Diese Trennung macht mich traurig." Und das obwohl er in seinem Blog ansonsten schadenfrohe Sprüche klopft, wenn er mal wieder das Scheitern einer prominenten Liebe erklären kann.

Was also war passiert am Ende der zwei gemeinsamen Jahren? In der Zeit, in der Jake Gyllenhaal zu einem fürsorglichen Stiefpapa für Reese Witherspoons Kinder aus der Ehe mit Ryan Philippe geworden war. Angeblich, so hieß es kurz vor Weihnachten, habe Reese schon länger gefühlt, dass sie weniger kompromissbereit sei als Jake. Er war bald nach Beginn der Beziehung bei ihr eingezogen, hatte sich dann in vielen Alltagsdingen nach ihr gerichtet.

Beide äußerten sich lange Zeit in der Öffentlichkeit so gut wie gar nicht übereinander. Doch wenige Tage vor der Trennung sprach Jake dann von Reese als "meine Freundin". Und er sagte, dass ihre Kinder neues Glück in sein Leben gebracht hätten. Klang nach mehr ...

Reese Witherspoon allerdings ließ nie einen Zweifel daran, dass sie so schnell nicht wieder heiraten wolle. Nicht zuletzt weil die letzte Ehephase und dann die Scheidung von Ryan Phillippe sie 2006 sehr mitgenommen hatte. An ihrer Haltung änderte auch die Tatsache nichts, dass der stille Jake genau das Gegenteil von Partylöwe Ryan ist.

"Reese hat große Angst vor einem neuerlichen Ja-Wort" erklärte ein Freund im "Us Weekly"-Magazin. Vielleicht befürchtet die 33-Jährige auch, dass Jake mit seinen 29 Jahren noch nicht reif genug ist, um dauerhaft als Ersatzvater bestehen zu können. "Ich glaube an die Familie. Meine Kinder sind das Wichtigste. Bei einer Ehe bin ich mir da nicht so sicher", sagte Reese Witherspoon einmal in einem Interview.

Oft befürchtete sie, dass sie ihren Kindern nicht gerecht werden könne, falls sie dauerhaft mit Jake zusammenbleiben würde. "Keine Frage, er hatte ein super Verhältnis zu den Kids. Aber hatte er wirklich begriffen, wie viel Verantwortung er als Familienvater auf Dauer haben würde?", so der Insider.

Ava und Deacon sind erst zehn beziehungsweise sechs Jahre alt und brauchen noch lange viel Aufmerksamkeit. Wenn Reese dann mit Jake die Abende zu Hause auf ihrer Farm in Ojai bei Los Angeles verbrachte, mit Pizza und DVDs, fernab der Glitzerwelt Hollywoods, gefiel ihr die Stimmung zwar. Aber die Zweifel blieben.

Jake Gyllenhaal ist nach der für ihn eher überraschenden Trennung am Boden zerstört. Doch auch jetzt respektiert er Reeses Wünsche. Zu Weihnachten hatte er sich mit seiner Schwester Maggie und den Eltern Naomi und Stephen verabredet, ihnen angekündigt, dass sie ihn in einer ziemlich depressiven Stimmung ertragen müssten. In den zwei Jahren zuvor hatte er schließlich mit Reese und den Kindern gefeiert ...

Kate Hudson

Mit vereinter Strahlkraft waren Hollywoods weibliche Hochkaräter

angetreten, um in New York die Premiere ihres Musicals "Nine" zu feiern. Nicole Kidman und Fergie kamen in Begleitung ihrer Ehemänner. Penélope Cruz schwieg zwar zum Stand ihrer Beziehung mit Javier Bardem, doch an ihrem Ringfinger prangte ein Brillant.

Kate Hudson wiederum lächelte an der Seite ihrer Mutter Goldie Hawn, als wäre nichts geschehen. Dabei war kurz zuvor ihre Beziehung mit Baseball-Star Alex Rodriguez in die Brüche gegangen. Wenige Stunden vor dem Event hatten sich die beiden am Telefon angeschrien, wie so oft in jüngster Zeit. Der Grund diesmal: Er wollte Kate nicht zur Premierenfeier begleiten, sondern lieber in Miami tanzen gehen. Eine Eskapade zu viel, fand Kate und zog nach sieben Monaten schweren Herzens den Schlussstrich.

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Rodriguez nahm die neue Situation offenbar leichter: Gemeinsam mit zwei Schönheiten ging er zunächst essen, mit einer Blondine soll er spät in der Nacht den Club "Liv" in Miami verlassen haben.

"Kate ist eine hoffnungslose Romantikerin und A-Rod ein Schürzenjäger", analysierte ein Bekannter der Schauspielerin jetzt im "People"-Magazin. Sich auf Dauer mit einem Casanova einzulassen in der Hoffnung, ihn zu einer treuen Seele machen zu können - das schien ihr keine denkbare Alternative mehr zu sein.

Dabei hatten das blonde Sunshine Girl und der kernige Profisportler, dem zuvor eine Affäre mit Madonna nachgesagt worden war, äußerlich so gut zueinander gepasst. Jedesmal wenn er für die New York Yankees auf dem Platz stand, saß Kate auf der Tribüne. Zuletzt hatte sie ihn im November angefeuert, als er schließlich mit seinem Team die prestigeträchtige "World Series"-Tour gewann. Als nun der PR-Marathon für "Nine" anstand, erwartete Kate von ihrem Freund umgekehrt dieselbe Unterstützung. Es blieb allerdings bei der Hoffnung ...

"Er ist ein Macho", so ein Bekannter von Alex Rodriguez. Und in dieser Rolle passe es ihm ganz und gar nicht, wie sehr sich Kate "in den Vordergrund drängelte", außerdem ständig seine Aufmerksamkeit für sich beansprucht habe. Zudem soll sich der erst seit einem Jahr geschiedene Vater zweier kleiner Töchter von ihrem Tempo unter Druck gesetzt gefühlt haben: Zusammenzuziehen oder gar zu heiraten kam für ihn noch nicht wieder in Frage.

Das Dilemma zeigte sich besonders deutlich, als er ihr kürzlich ein Geschenk machte: einen 26000 Euro teuren Ring. Nicht als Präsent für eine möglicherweise anstehende Verlobung, sondern als Andenken an seinen glorreichen Baseball-Sieg.

Roland Rödermund, Mitarbeit: Frank Siering

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