Rea Garvey: Schwere Vorwürfe wegen neuer Musik-Show

Rea Garvey erhält eine neue Show. Ist diese etwa von einem anderen Format abgekupfert? Ein Musikproduzent erhebt jetzt schwere Vorwürfe

Keine andere Show im deutschen Fernsehen erhält schon seit Jahren so viel positive Resonanz wie "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert". Klar, dass auch andere Musiker auf das Konzept schielen und sich das ein oder andere abschauen. Die nächste Chance erhält Rea Garvey. Der Ire feierte nicht nur mit seiner Band "Reamonn" Erfolge, sondern auch als Jurymitglied bei "The Voice of Germany". Wenn also einer weiß, wie man Entertainment mit guter Musik verbindet, dann ja wohl er. Und so ist es auch kein Wunder, dass Rea nun eine eigene Musikshow erhält.

Musicshake by Rea Garvey

Ab dem 26. Mai zeigt ProSieben das neue Show-Format "Musicshake by Rea Garvey", in dem – ähnlich wie bei "Sing meinen Song" – gefeierte Musiker Songs von anderen Künstlern live interpretieren. Anders als bei der Show von Xavier Naidoo, singen die Künstler aber nicht die Songs ihrer Kollegen, die mit auf der Couch sitzen, sondern Stücke anderer Interpreten, die eine besondere Bedeutung in ihrem Leben haben: Der peinlichste Lieblingssong, die erste gekaufte Single oder der Sound des ersten Kusses: Auf der ProSieben-Showbühne präsentieren sie Songs, die ihr Leben geprägt haben, in noch nie gehörten Versionen", so beschreibt es der Sender. Also alles kein Problem? Nicht ganz.

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Ähnlichkeit zu älterem Konzept

Kurz nach Bekanntgabe der neuen Show meldet sich Martin Ernst, Musikproduzent und Geschäftsführer des Internetsenders Muxx.TV zu Wort und behauptet: "Die Show ist geklaut!" Das vermeintliche Original heißt "Song of my Life" und existiert bereits seit mehreren Jahren. In dieser treten unterschiedliche Musiker mit ihrem "First Song" (Song beim ersten Kuss, erste Single etc.) und ihrem "Best Song" (absoluter Lieblingssong) auf – dies erinnert sehr an das Konzept von "Musicshake".

GALA sprach mit Martin Ernst, er sagt:

"Die Idee, Songs von anderen Künstlern in unterschiedlichen Stilen zu interpretieren, hat Rea schon im Internet umgesetzt. Das finde ich auch total super. Aber der Punkt, dass Songs vom ersten Kuss, der ersten Liebe usw. gesungen werden, wurde so wörtlich aus meinem Konzept von 'Song of my Life' übernommen. Da kann man nicht mehr von zufälliger Übereinstimmung sprechen und das finde ich dann auch extrem peinlich."

Friedliche Einigung?

Sollte Rea nicht einräumen, würde Ernst sogar zu anderen Maßnahmen greifen:

"Ich schätze Rea Garvey sehr und ich wünsche ihm für seine Show alles Gute. Er muss nur die beiden Kategorien 'First Song' und 'Best Song' rauslassen, dann bleiben wir weiterhin Freunde. Ich denke auch, dass Rea ein Typ ist, der auch in Zukunft als Ehrenmann angesehen werden möchte. Er würde es auch nicht gut finden, wenn ihm jemand einen Song klaut. Deswegen werde ich auch versuchen, eine gütige Einigung zu erzielen. Der Weg der Klage ist der Letzte, den ich anstrebe. Aber meine Anwälte prüfen den Fall vorsichtshalber schon mal."

Sender wehrt sich

ProSieben erklärt gegenüber GALA:

"Die Idee, Songs zu covern und im TV zu zeigen, ist älter als das Internet. 'Musicshake by Rea Garvey' ist eine Weiterentwicklung der erfolgreichen ProSieben-Musik-Doku 'Mein Song – deine Chance' mit Rea Garvey aus dem letzten Jahr. Darin haben Nachwuchskünstler Songs in ganz eigenen Interpretationen gecovert. Das setzt Rea Garvey jetzt mit bekannten internationalen und nationalen Musikern auf der großen Bühne fort und hat in seiner neuen Show noch weit mehr vor."

Wie es nun genau mit der geplanten Show weitergeht, ob Martin Ernst tatsächlich seine Anwälte einschaltet und damit den geplanten Start der Show in Gefahr bringt, bleibt vorerst abzuwarten.

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