Giovanni Iannelli (†22) : Italienisches Rad-Talent stirbt nach Unfall

Während eines Radrennens stürzt das Nachwuchs-Talent Giovanni Iannelli und stirbt an den Unfallfolgen. Er wurde nur 22 Jahre alt. Seine Freundin nimmt mit einem emotionalen Post auf Instagram Abschied.

Rad-Nachwuchstalent Giovanni Iannelli ist nach einem Unfall gestorben. 

Giovanni Iannelli ist mit nur 22 Jahren an den Folgen eines Radrenn-Unfalls gestorben. Das berichtet die italienische Lokalzeitung "Il Tirreno". Während eines Radrennes in Norditalien stürzte das Nachwuchs-Talent am 5. Oktober und starb zwei Tage später (7. Oktober) an den Folgen des Unfalls. Auf Instagram nimmt seine Freundin Abschied.

Giovanni Iannelli prallt gegen Beton-Block

Beim "87. Circuito Molinese"-Radrennen in der norditalienischen Provinz Molino dei Torti (nahe Mailand) ereignete sich der Unfall. Der U23-Fahrer trat für das Team "Hato Green Tea Beer" an. Während des Sprints, nur 100 Meter vor dem Ziel, passierte es: Laut "Il Tirreno" wollte der junge Sportler einem Sturz, der vor ihm passierte, ausweichen und verlor dabei die Kontrolle. Er knallte gegen einen Betonblock. Der Aufprall war so schwer, dass sein Helm zerbrach.

Noch am Unfallort musste er von einem Notarzt wiederbelebt werden. Im nahegelegenen Krankenhaus in Alessandria musste er wegen einer inneren Blutung am Kopf notoperiert und ins Koma versetzt werden. Am gestrigen 7. Oktober starb er an den Folgen des Unfalls. Der italienische Radsportverband äußert sich in einem offiziellen Statement auf Twitter zu den Ereignissen. Er schreibt: "Eine Tragödie, die uns trifft, macht uns fassungslos und sprachlos."

Freundin schreibt emotionalen Abschiedpost

Auf einem seiner letzten Instagram-Posts vom 9. August ist Giovanni noch mit seiner Freundin zu sehen. Beide haben einen Helm auf und sitzen vermutlich auf einem Roller. Dazu schreibt er, dass sie für ihn die Einzige sei. Nur wenige Stunden nachdem er an seinen Kopfverletzungen stirbt, nimmt sie auf Instagram Abschied von ihm.

Unter einem Bild von ihm schreibt sie: "Ich würde dir meine Augen geben, damit du sehen kannst, was du momentan nicht siehst." Sie hofft, dass es ihm da, wo er jetzt ist, hoffentlich gut gehe. Ihr langes Statement beendet sie mit den Worten "Und dann Stille".

Verwendete Quellen: "Il Tirreno", Twitter, Instagram

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