Statement zu Vorwurf von Uma Thurman : Quentin Tarantino hat sie bespuckt und gewürgt, aber ...

Regisseur Quentin Tarantino nimmt Stellung zu den Anschuldigungen von Uma Thurman, er habe sie am Set von "Kill BIll" gewürgt und bespuckt 

Uma Thurman, 47, sorgt für Aufsehen: In einem Interview mit der "The New York Times" hat sie am vergangenen Samstag schwere Vorwürfe gegen die Filmproduzenten Harvey Weinstein, 65, und ihren engen Vertrauten Quentin Tarantino, 54, erhoben. Jetzt äußert sich letzterer. 

Quentin Tarantino antwortet

Eine der explosivsten Stellen des Interviews von Thurman ist eine Passage, in der davon berichtet wird, wie Tarantino seine Hauptdarstellerin angespuckt und gewürgt haben soll. Hierzu legt Tarantino großen Wert darauf, dass diese Vorwürfe im Artikel nicht von Thurman selbst stammen, sondern durch die Journalistin der "New York Times" aus dem Zusammenhang gerissen wurden. Beide Aktionen habe er tatsächlich ausgeführt, beide in absolutem Einverständnis mit Thurman.

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Die Erklärung: In einer Szene von "Kill Bill" spuckt Schauspieler Michael Madsens, 59, Uma Thurmans Figur ins Gesicht. Weil Tarantino es dem Schauspieler nicht zutraute, dies in der Art zu tun, wie er es sich als Regisseur vorstellte - und umso wenige Takes wie möglich zu benötigen - habe er dies höchstpersönlich übernommen. So habe sei diese Tortur so schnell wie möglich vorbei gewesen. Ähnlich verhielt es sich bei einer Szene, in der Thurmans Charakter von einem Protagonisten gewürgt wird. "Natürlich habe ich das übernommen. Wer hätte es sonst tun sollen?", so der Star-Regisseur. 

Hat der Regisseur Uma Thurman zu einem Stunt gezwungen?

Uma Thurman postete im Zuge ihrer Abrechnung auch ein Video auf Instagram, das einen heftigen Autounfall zeigt, den sie beim Dreh von "Kill Bill" erlebte. Zu dem Stunt sei sie gezwungen worden. In einem Interview mit der Seite "Deadline" sagt Tarantino, er sei es gewesen, der Thurman Jahre nach dem Vorfall das Videomaterial des Unfalls besorgt habe. Zuvor sei ihr unter anderem durch Harvey Weinstein die Möglichkeit verwehrt worden, das Video anzusehen, so Tarantino weiter. Hier deckt sich seine Aussage mit den Worten von Thurman, die sie zu ihrem Instagram-Post schrieb: "Ich halte Lawrence Bender, E. Bennett Walsh und den berühmt-berüchtigten Harvey Weinstein für die Allein-verantwortlichen." Diese drei Männer hätten versucht, den Unfall zu vertuschen. 

Diese Vorwürfe weist er von sich

Jedoch gibt es auch Dinge in Thurmans Interview, denen Tarantino widerspricht. Sie hatte angegeben, der Regisseur habe sie wutentbrannt zu dem Stunt gezwungen, der schließlich zu dem Unfall führte. "Ich bin mir sicher, dass ich nicht in Rage oder wütend war. Ich bin nicht keifend in Umas Wohnwagen gegangen und habe sie angeschrien, sie solle in das Auto steigen." Wer Thurman kennt, der wisse, dass ein solches Verhalten nie und nimmer zu dem gewünschten Resultat geführt hätte, so Tarantino.

"Größter Fehler meines Lebens"

Er habe höchstens mit den Augen gerollt, weil sie ihre Sorge geäußert hatte, den in seinen Augen absolut harmlosen Stunt selbst zu machen. Dass er die Situation dermaßen falsch eingeschätzt hat und seine gute Freundin bei dem Crash verletzt wurde, bezeichnet Tarantino als "einen der größten Fehler meines Lebens", den er zutiefst bereue. Sie gegen den Baum rasen zu sehen, habe ihm "das Herz gebrochen". Er betont aber auch, dass sich die beiden längst über die Angelegenheit ausgesprochen und versöhnt hätten, der Unfall nur "zwei bis drei Jahre" ihre Beziehung zueinander überschattet hätte. Alles in allem sei Tarantino froh, dass mit seinem Interview "zwei Tage voller Fehlinterpretationen" nun hoffentlich vorbei seien. 

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