Queen Elizabeth II Segen für "The King's Speech"

Bevor das Monarchen-Epos in die Kinos durfte, musste sich "The King's Speech" zunächst einer Filmkritik von Queen Elizabeth unterziehen

Der Oscarfavorit "The King's Speech" musste zunächst von Queen Elizabeth abgesegnet werden, bevor er veröffentlicht werden durfte. Die für ihre eigene Meinung bekannte Monarchin gab aber bereitwillig ihr Ok. Sie habe den Film über ihren Vater König George VI. "bewegend" gefunden, berichtet "BBC" unter Berufung auf den Drehbuchautor David Seidler.

Seidler habe laut "BBC" schon vor 20 Jahren versucht, die Geschichte des stotternden Königs George VI. zu verfilmen, damals habe aber die Witwe des Königs, "Queen Mom", etwas dagegen gehabt. Die Erinnerungen seien einfach noch zu schmerzhaft gewesen.

Zwei Jahrzehnte später scheint das Königshaus bereit zu sein und Seidler könnte laut BBC nicht stolzer sein: "Nun, da der Film geschrieben und mit viel Liebe gemacht wurde, und mit Respekt und Bewunderung, ist die Tatsache, dass Ihre Majestät dies erkannt hat, unglaublich befriedigend." Auch die Briten scheint das Epos über ihren einstigen König zu gefallen: Seit Wochen führt "The King's Speech" die Kinocharts auf der Insel an.

Nach Preisregen bei den "Golden Globes" und "SAG-Awards" gilt der Film mit zwölf Nominierungen zudem als Top-Favorit in der Oscar-Nacht am 27. Februar. Doch für Seidler dürfte das Lob der Queen wohl schon der schönste Preis gewesen sein.

Bei uns kommt The King's Speech" am 17. Februar in die Kinos.

lbr

gala.de

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