Queen Elizabeth + Donald Trump: Warum sich Trump nicht verbeugte und weitere Szenen, die verwundern

Queen Elizabeth empfängt Donald Trump von 3. bis 5. Juni 2019 für einen Staatsbesuch in Großbritannien. Was am ersten Tag auffiel 

Donald Trump und Queen Elizabeth

Donald Trump, 72, und Melania Trump, 49, haben ihren dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien begonnen und sind auf Queen Elizabeth, 93, und andere Mitglieder der königlichen Familie getroffen. 

1. Warum hat sich Donald Trump nicht vor der Queen verbeugt?

Die Queen begrüßte Donald und Melania Trump gegen 13:15 Uhr deutscher Zeit im Buckingham Palast. Auffällig: Weder verbeugte sich der US-Präsident, noch knickste die First Lady. Stattdessen gaben die Trumps der Queen die Hand. Was viele als Fauxpas empfinden, ist in Wahrheit keiner: Laut der offiziellen Website der königlichen Familie gibt es "keine obligatorischen Verhaltensregeln, wenn man die Königin oder ein Mitglied der königlichen Familie trifft, aber viele Menschen möchten die traditionellen Formen bewahren". In der Richtlinie heißt es: "Für Männer ist dies ein Nicken (nur vom Kopf aus), während Frauen einen kleinen Knicks machen. Andere Menschen geben sich lieber die Hand, auf die übliche Art und Weise." 

Etikette-Expertin Diana Mather bestätigt gegenüber "BBC Radio 5 Live", dass sich Trump nicht vor der Queen verbeugen müsse (auch Ex-Präsident Barack Obama, 57, beließ es bei einem Handshake), aber es "ganz nett" sei, mit dem Kopf zu nicken. Wie man weiß: "Ganz nett" zu sein ist keine Stärke von Donald Trump. 

Queen Elizabeth empfängt Donald Trump

Die besten Fotos des Staatsbesuches in Großbritannien

Melania Trump, Donald Trump
Melania Trump, Donald Trump
Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles
Melania Trump, Donald Trump, Queen Elizabeth, Prinz Charles

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2. Warum nahm Prinz Charles die Trumps in Empfang und nicht die Queen?

Nachdem das US-Präsidentenpaar mit seinem Helikopter auf dem Rasen im Garten des Buckingham Palastes gelandet war, waren es Prinz Charles, 70, und Herzogin Camilla, 71, die Donald und Melania in Empfang nahmen. Die Queen wartete währenddessen einige Meter entfernt auf der Terrasse des Palastes. Es sei Tradition, erklärt Alastair Bruce, Royal-Experte von "Sky News", dass Gäste in einem solchen Fall nicht von der Queen, sondern als erstes von Mitgliedern ihrer Familie begrüßt werden.

Melania Trump und Donald Trump werden am 3. Juni 2019 von Prinz Charles und Herzogin Camilla Willkommen geheißen.

 

3. Warum ist Ivanka Trump mit in London?

Die Tochter des US-Präsidenten, 37, gehört als seine offizielle Assistentin zur US-Delegation des Staatsbesuches. So auch ihr Ehemann Jared Kushner, 38, der als Berater im Weißen Haus tätig ist. Das Paar begleitete Donald und Melania Trump in den Palast und zu einem späteren Termin in die Westminister Abbey. Auch Trumps andere erwachsene Kinder, Tiffany Trump, 25, Eric Trump, 35, und Donald Trump Jr., 41, sollen laut US-amerikanischen Berichten nach London kommen. Sie haben keine offizielle Funktion im Weißen Haus und reisen offenbar auf persönlichen Wunsch des Präsidenten an. Möglich, dass sie am Abend beim Staatsbankett mit Queen Elizabeth und anderen Royals im Buckingham Palast zugegen sein werden.

4. Warum sorgte Donald Trump noch im Anflug auf London für einen Eklat?

Kurz vor der Landung in London gegen 10 Uhr am Montagmorgen hatte Donald Trump via Twitter den Bürgermeister von London, Sadiq Khan, 48, beleidigt. Khan tue einen "schrecklichen Job", erinnere ihn an den "sehr inkompetenten und dummen Bürgermeister New Yorks", sei ein "Loser" und habe "böse" über den Staatsbesuch Trumps in London gesprochen. Tatsächlich: Khan sprach sich gegen den Besuch aus. Angefangen hatte der Streit zwischen den Politikern vor fast genau zwei Jahren, am 4. Juni und 5. Juni 2017. In zwei Tweets zu dem Terroranschlag am Londoner Borough Market, bei dem sieben Personen getötet wurden, hatte Trump Khan kritisiert, weil er getweetet hatte,  es gebe "keinen Grund, sich zu ängstigen". Die Folge: Politische Verstimmung zwischen dem Vereinten Königreich und den Vereinigten Staaten. 

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Queen Elizabeth
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Queen Elizabeth, Theodor Heuss, Prinz Philip 
John F. Kennedy, Queen Elizabeth, Jacky Kennedy, Prinz Philip

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Verwendete Quellen: royal.uk, Twitter

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