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Queen Elizabeth + Donald Trump Das ging beim Staatsbesuch in London daneben

Queen Elizabeth, Donald Trump (vorne), Melania Trump, Prinz Charles, Herzogin Camilla (hinten)
Queen Elizabeth, Donald Trump (vorne), Melania Trump, Prinz Charles, Herzogin Camilla (hinten)
© Dana Press
Queen Elizabeth hieß Donald Trump drei Tage als Staatsgast in London willkommen. Nicht alles lief glatt

Donald Trump, 72, ist als "Präsident Fettnäpfchen" bekannt. Auch beim Besuch von Queen Elizabeth, 93, vom 3. bis 5. Juni unterlief ihm hier und da ein Fauxpas. 

Donald Trump: Sekundenschlaf beim Staatsbankett 

Bei einem Dinner im Buckingham-Palast am ersten Tag des Staatsbesuchs (3. Juni) hielt die Queen eine Rede über die enge Verbindung zwischen den USA und Großbritannien. Trump dürften die Worte seiner Gastgeberin nicht allzu gut in Erinnerung bleiben: Er kämpfte mit dem Schlaf und nickte, das zeigt ein Videomitschnitt, sogar für eine Sekunde ein. 

US-Präsident berührte die Queen 

Nach Queen Elizabeth hielt Trump ebenfalls eine Rede auf beide Nationen. Als sich die Anwesenden zu einem Toast erheben, berührt Donald Trump die Queen lax am Rücken. Hand an die Königin anlegen – ein absolutes No-Go!
Dass die Queen eine Berührung entgegen der allgemeinen Empfehlung entspannt sieht, weiß Michelle Obama, 55, die ehemalige First Lady der USA, zu berichten: Als sie der Queen bei einem Besuch im April 2009 ebenfalls an den Rücken fasste, tat die Queen es ihr gleich und erwiderte die Geste - ein Zeichen der Anerkennung und der Sympathie. Dass die Queen eine solche Haltung auch gegenüber Trump einnimmt, dürfte äußerst unwahrscheinlich sein. Und tatsächlich: Die Hand der Queen bewegte sich nicht in Richtung des Präsidenten.

Donald Trump fasst Queen Elizabeth an den Rücken.
Donald Trump fasst Queen Elizabeth an den Rücken.
© bcafilm.co.uk via The Sun

Gelangweilte Royals

Während Queen Elizabeth den Termin im Buckingham-Palast wie gewohnt mit höchster Souveränität absolvierte, waren andere Royals mit ihren Gedanken offenbar woanders. Prinz Charles, 70, kämpfte - wie Trump - gegen die Müdigkeit, Prinz William, 36, verdrehte die Augen, Prinz Edward, 55, schien mehr körperlich denn geistig anwesend zu sein, und auch Prinzessin Anne, 68, erlebte man schon begeisterter. 

Trump erkannte Geschenk für die Queen nicht wieder

Am ersten Tag des Besuchs führte Queen Elizabeth Donald und Melania Trump, 49, in die Picture Gallery des Buckingham-Palastes. Dort zeigte sie dem Paar Stücke der Royal Collection, der königlichen Kunstsammlung. Das Besondere: Alle Stücke hatten einen Bezug zu den USA - wie zum Beispiel ein Pferd aus Zinn. Auf die Frage, ob er das Pferd wiederkenne, soll Donald Trump laut Royal-Korrespondentin Emily Andrews mit Nein geantwortet haben. Das Gedächtnis seiner Frau ist da deutlich besser: "Ich denke, wir haben es der Queen geschenkt." Korrekt: im Juni 2018, als die Trumps die Königin zum ersten Mal in London trafen.

Kamera-Blitz fällt Trump und Prinz Charles vor die Füße

Wenn der US-Präsident mit seiner Ehefrau zu einem privaten Tee bei Prinz Charles und Herzogin Camilla, 71, in deren Residenz Clarence House eingeladen wird, ist das für einen Fotografen ein aufregender Moment – und da kann dann auch mal etwas schiefgehen. Als die Gruppe am 3. Juni das Empfangszimmer von Clarence House, der Residenz der Royals, betrat, fiel das Blitzlichtgerät eines Fotoapparats auf den Boden. Charles bemerkte das Malheur und rettete die Situation ganz charmant: Entspannt hob er den Blitzer auf und scherzte: "Sieht aus wie Eiscreme." Allgemeines Gelächter, auch beim Präsidenten. Situation gerettet! Die Szene zeigt ein Video, das "Sky News" auf Twitter veröffentlichte.

jre Gala


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