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Prozess gegen Amber Heard Johnny Depp schweigt – Kate Moss sagt aus

Kate Moss
© Claudio Lavenia / Getty Images
Die Anwälte von Amber Heard ziehen ihre Pläne, Johnny Depp erneut aussagen zu lassen, zurück. Stattdessen wird nun Kate Moss neue Zeugin.

Planänderung im aktuellen Verleumdungsprozess zwischen Johnny Depp, 58, und Amber Heard, 36: Ursprünglich hatte das Anwaltsteam von Heard vor, Depp erneut zu einer Aussage vor Gericht aufzufordern. Eine Quelle aus Heards Umfeld hat dem "People"-Magazin jedoch unlängst bestätigt, dass die Anwälte der Schauspielerin diesbezüglich nun zurückgerudert seien, da sie eine weitere Aussage von Depp für "irrelevant" halten würden.

Prozess gegen Amber Heard: Depps Ex Kate Moss wird per Video zugeschaltet

Stattdessen wird nun offenbar Supermodel Kate Moss, 48, am kommenden Mittwoch vor Gericht aussagen. Wie die "New York Post" berichtet, soll Moss für ihre Aussage per Video ins Gericht geschaltet werden. Der Hintergrund: Kate Moss und Johnny Depp waren von 1994 bis 1998 ein Paar. Heard hatte den Namen des Models in den vergangenen Wochen einmal erwähnt und behauptet, Depp habe seine damalige Partnerin bei einem Streit die Treppe hinuntergestoßen. 

Informationen zu Hilfsangeboten

Wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, finden Sie deutschlandweit und rund um die Uhr unter der kostenlosen anonymen Nummer des "Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen" Hilfe: 08000/116 016 . Oder Sie nutzen die Website der Bundesinitiative "Stärker als Gewalt". Wenn Sie sich akut bedroht fühlen, rufen Sie die Polizei unter der kostenlosen Notrufnummer 110.

Depps Anwälte warfen Heard daraufhin vor, sich jenen Vorfall nur ausgedacht zu haben. Nun wird vermutet, dass Moss Heards Aussage vor Gericht dementieren könnte. Sie und Depp sollen auch nach der Trennung jahrelang ein freundschaftliches Verhältnis zueinander gehabt haben.

Schlussplädoyers am 27. Mai

Johnny Depp hat Amber Heard auf 50 Millionen Dollar (circa 46 Millionen Euro) verklagt - wegen eines Beitrags, den sie 2018 in der "Washington Post" veröffentlichte. Darin behauptete sie, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Ihren Ex-Mann hat sie nicht namentlich erwähnt. Depp behauptet, der Beitrag habe dennoch seine Karriere ruiniert, seinen Ruf beschädigt und dadurch viel Geld gekostet. Heard hat eine Gegenklage gegen ihren Ex in Höhe von 100 Millionen Dollar (rund 92 Millionen Euro) eingereicht.

Am 27. Mai sind die Schlussplädoyers angesetzt. Im Anschluss müssen die Geschworenen ein Urteil fällen.

Verwendete Quellen: people.com, nypost.com

SpotOnNews


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