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Prinzessin Michael von Kent "Tiere haben keine Rechte"


Prinzessin Michael von Kent ist der Meinung, dass Tiere keine Rechte haben, da sie keine Steuern zahlen

Marie Christine von Reibnitz oder auch Prinzessin Michael von Kent hat sich einen wahrlich unroyalen Fehltritt geleistet und wird nun von der Öffentlichkeit und vor allem Tierschützern aufs Schärfste kritisiert. So hat die Frau von Queen Elizabeths Cousin Berichten zufolge klar und deutlich gemacht, was sie von Tieren hält.

"Rechte muss man sich verdienen"

Beim Henley Literary Festival in England hat die 70-Jährige ihren neuen Roman "Agnes Sorel: Mistress of Beauty" vorgestellt und bei einer Diskussion Kommentare abgegeben, die beim Publikum Empörung auslösten. So soll sie gesagt haben: "Ich bin wirklich ein großer Tierliebhaber und engagiere mich diesbezüglich, aber Tiere haben keine Rechte. Sie haben kein Bankkonto. Sie gehen nicht wählen. Sie haben keine Rechte. Man hat nur Rechte, wenn man Steuern zahlt. Rechte muss man sich verdienen."

PETA schießt scharf

Elisa Allen, eine Sprecherin für PETA entgegnete diesem Vorfall mit Entrüstung und sagte gegenüber der "Times": "PETA drängt Prinzessin Michael dazu, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, anstatt ungeplante und spontane Aussagen zu machen, die ihre Ignoranz bezüglich der fundamentalen Tierrechte widerspiegelt, welche natürlich nicht das Recht zum Autofahren oder zum Dispokredit beinhalten. Außerdem sollte sie vorsichtig sein, wie sie ihre Meinung zu solchen Themen ausdrückt, denn wenn es nach ihrer bescheuerten Einschätzung ginge, hätten auch Kinder und ein paar spezielle Gruppen von Menschen keine Rechte."

Einen Hang zu Skandalen

Die eingeheiratete Royale, die auch "Princess Pushy" (also "Prinzessin Penetrant") genannt wird, gerät seit Jahren immer wieder mit fragwürdigen Aktionen in die Schlagzeilen. 2005 äußerte sie sich gegenüber einem Undercover-Journalisten, der als Scheich getarnt war, herablassend über Prinz Charles und seine Frau Camilla. 2006 kamen Gerüchte um eine außereheliche Affäre auf, als sie händchenhaltend mit einem millionenschweren russischen Möbelhändler fotografiert wurde (der 2012 erschossen aufgefunden wurde). Auch mit Tierrechtlern hat sie sich schon des Öfteren wegen ihrer Liebe zu Fellmänteln angelegt.

jpe Gala


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