Prinzessin Mette-Marit: Perfekte Premiere

Prinzessin Mette-Marit nahm ihren Sohn Marius mit nach New York zur "Clinton Global Initiative" - sein erster offizieller Auftritt im Ausland

Lässig sieht ihr junger Begleiter aus.

Aus dem eher gesetzten Publikum bei der "Clinton Global Initiative" in New York sticht Marius, der jüngste Teilnehmer der Runde, total heraus. Aufmerksam lauscht Mette-Marits 15-jähriger Sohn den Reden, in denen es um die Bekämpfung der Armut in der Dritten Welt geht. Ab und zu stupst er seine Mutter an, die ihm dann ein paar erklärende Worte ins Ohr flüstert. Später absolvieren die beiden eine "Shake Hands"-Runde, bei der er sich immer wieder ein wenig verlegen die weizenblonden Haare aus dem Gesicht streicht.

Marius Borg Høiby ist seiner Mutter Prinzessin Mette-Marit von Norwegen wie aus dem Gesicht geschnitten.

Norwegens Kronprinzen

Fünf im Patchwork-Glück

Zusammen mit Schwiegervater König Harald besucht Prinzessin Mette-Marit das Pokalfinale der norwegischen Herrenfussballmeisterschaft 2019 in Osloer Ullevål-Stadion. Wie es aussieht, läuft es für ihre Favoriten aber nicht so gut.
Aber die Hauptsache ist ja die gemeinsame Zeit, der König und die Kronprinzessin verstehen sich nämlich blendend.
3. Dezember 2019  Prinz Sverre Magnus von Norwegen feiert heute seinen 14. Geburtstag. Zu diesem Anlass gratuliert das Königshaus auf Instagram mit diesem Foto (Aufnahme vom 17. Mai 2019) des royalen Sposses. Auch wir gratulieren herzlich.
31. Oktober 2019  Prinzessin Mette-Marit ist wahrscheinlich so oft auf ihre Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow angesprochen worden, dass sie sich zum diesjährigen Halloween-Fest ihre Rolle als Margot aus dem Film "Die Royal Tenenbaums" zum Vorbild genommen hat. Prinz Haakon gibt natürlich passend dazu den Richie.

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Für Marius ist New York eine absolute Premiere: Zum ersten Mal darf er mit seiner Mutter ein wichtiges internationales Event besuchen. Man könnte die Reise auch als eine Art Ausbildungsprogramm verstehen, das ihm die Aufgaben eines königlichen Familienmitgliedes näher bringen soll. Für Mettes Job ist Marius in vielerlei Hinsicht sehr nützlich: "Ich hatte das Glück, dass ich ziemlich früh Mutter geworden bin", erklärte die Prinzessin, 39, jüngst im Interview mit der Zeitung "Dagbladet". So habe sie jetzt, neben Ingrid, 8, und Sverre, 6, einen Teenie zu Hause und wisse bestens über die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen in Norwegen Bescheid. Für Stiefvater Prinz Haakon ist der Junge mindestens genauso wichtig - als Sohn, Kumpel und toller Sportskamerad. Er brachte Marius das Skifahren, Skate- und Wakeboarden, Segeln und Surfen bei. Obendrein perfektionierte er den Schwimmstil des Jungen und büffelte mit ihm Anfang des Jahres für den Bootsführerschein.

Ein geradezu idyllisches Familienleben, das Mut macht. Marius, an dem sich einst die Kritik vieler Norweger entzündete - sollte wirklich ein uneheliches Kind in der königlichen Familie aufwachsen? - gilt den Skandinaviern heute als Beispiel für gelungenes Patchwork. Dabei hilft, dass alle Erwachsenen äußerst diszipliniert und freundlich miteinander umgehen: Mette-Marit und Marius' Vater Morten Borg teilen sich das Sorgerecht, jedes zweite Wochenende verbringt er bei ihm und seiner Frau Celine. Die meiste Zeit lebt Marius jedoch auf dem Familienschloss Skaugum, besucht die kommunale Gesamtschule im nahen Asker. Kürzlich feierte er seine Konfirmation. Mette-Marits Sohn wird vom norwegischen Hof zwar offiziell als Mitglied der Königsfamilie bezeichnet, er muss jedoch keine Repräsentationspflichten absolvieren und hat keinen Prinzen-Titel. Sprich: Während seine jüngere Schwester Ingrid, die nach ihrem Vater Haakon einmal Königin wird, von den Eltern bereits jetzt an viele Pflichten herangeführt wird, darf Marius sich aussuchen, worauf er Lust hat. Klar, dass der Trip nach New York ganz oben auf seiner persönlichen Hitliste landete. Martina Ochs

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