Prinzessin Haya bint al-Hussein: Erschreckende Details über ihre Flucht bekannt

Dramatische Flucht aus Dubai: Prinzessin Haya bint al-Hussein verließ ihren Mann, den Herrscher von Dubai, aus erschreckenden Gründen, wie jetzt herauskommt.

Prinzessin Haya bint al-Hussein und Mohammed bin Raschid Al Maktoum

Neue Infos von Prinzessin Haya bint al-Hussein, 45: Die Zweitfrau von Mohammed bin Raschid Al Maktoum, 69, Premierminister, Verteidigungsminister sowie Vizepräsident der Vereinigten Arabischen Emirate, ist vor einigen Tagen zusammen mit ihren beiden Kindern Zayed, sieben, und Al Jalila, 11, aus Dubai geflohen, weil sie um ihre Sicherheit und die ihrer Kinder besorgt war. Sie soll £31 Millionen (ca. 35 Millionen Euro) dabei haben, um sich ein neues Leben aufzubauen. Doch wo? In Deutschland? Oder doch in Großbritannien?

Zuerst hieß es, die Prinzessin sei nach Deutschland geflüchtet und habe hier sogar Asyl beantragt. Zeitgleich wurde berichtet, die Tochter des verstorbenen jordanischen Königs Hussein I. halte sich in London auf. Jetzt gelangten nähere Details über Prinzessin Hayas Flucht an die Öffentlichkeit und die sind mehr als erschreckend.

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Prinzessin Haya plante Monate lang ihre Flucht

Laut "Daily Mail" soll die jüngste Frau des Vizepräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate ihre Flucht Monate lang akribisch geplant haben. Das muss man aber auch, wenn man dem milliardenschweren Herrscher entkommen will. Mohammed bin Raschid Al Maktoum ist bekannt dafür, seine Familie mit sechs Ehefrauen und mindestens 23 Kindern streng unter Kontrolle zu halten und diese sogar mit Gewalt an sich zu binden. Der ausschlaggebende Grund für Prinzessin Hayas Flucht.

Auch seine Töchter wollten flüchten

Zwei von Mohammeds erwachsenen Töchtern, Prinzessin Shamsa und Prinzessin Latifa (Prinzessin Haya ist nicht die Mutter), versuchten bereits, vor ihrem Vater zu fliehen, wurden aber schließlich aufgespürt und zurück nach Dubai gebracht. Seitdem sollen die beiden von der Öffentlichkeit abgeschirmt werden. Es ist von Gefangenschaft, Folter, Sedierungen und Tötungen innerhalb der Familie die Rede, für die der Herrscher von Dubai verantwortlich sein soll.

Vor ihrer Flucht am 24. Februar 2018 veröffentlichte Latifa ein Video, in dem sie um ihr Leben fürchtet und von ihrem kontrolliertem Leben im goldenen Käfig erzählt. Ihren Vater bezeichnet sie darin unter anderem als das "Böse in Person".

Angst um die gemeinsamen Kinder

Haya soll erst jetzt erfahren haben, wie menschenunwürdig Mohammed bin Raschid Al Maktoum seine Tochter wirklich behandelt haben soll. Der habe Haya zuvor erzählt, Latifa sei entführt worden und von ihm gerettet worden. In Wirklichkeit wollte die 33-Jährige in den USA ein neues Leben beginnen, weil sie im Auftrag ihres Vaters gefangen gehalten und gefoltert worden sein soll.

Prinzessin Haya fürchtete, ihren zwei gemeinsamen Kindern mit Mohammed könnte dasselbe passieren und entschied sich zu der Flucht. Sie reiste erst nach Deutschland, dann weiter nach London. "Die Prinzessin ist eine intelligente Frau, sie hatte bemerkt, dass die Leute ihres Mannes die Wahrheit über das, was passiert ist, vertuschen. Sie muss befürchtet haben, dass etwas Ähnliches mit ihren Kindern passieren könnte, und hat beschlossen zu gehen", erzählten Freunde gegenüber "Daily Mail".

Aktuell soll sie sich in ihrem Haus im Londoner Stadtteil Kensington aufhalten und nach Einreichen der Scheidung auf die Gerichtsverhandlung warten. Ihr Mann hat Klage eingereicht, weil er die Kinder zurück nach Dubai holen will. Für den 30. Juli wurde eine Anhörung anberaumt.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thesun.co.uk, thetimes.co.uk, ndtv.com, focus.de, wikipedia.org

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