Prinzessin Aiko: Angst vor der Schule

Die japanische Prinzessin Aiko fühlt sich in der Schule weiterhin unwohl. Die Achtjährige, die schon im Frühjahr 2010 mit Mobbing in der Schule kämpfte, verpasste nun wieder große Teile des ersten Tages im neuen Schuljahr

Prinzessin Aiko

Ein Kaiserkind hat es schwer - die kleine Prinzessin Aiko, einziges Kind des japanischen Kronprinzen Naruhito, geht nicht gern in die Schule. Als am Montag (6. September) für sie das zweite Schulhalbjahr begann, fehlte die Prinzessin nach Berichten der japanischen Zeitung "Mainichi Daily News". Die formelle Anfangszeremonie, auf die in Japan viel Wert gelegt wird, verbrachte sie mit ihrer Mutter, Prinzessin Masako, in einem Klassenzimmer. Nach der Zeremonie traf die Drittklässlerin auf ihre Mitschüler. Schon um 10.30 Uhr soll die Kleine dann jedoch den Heimweg angetreten haben.

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Schon im ersten Halbjahr fehlte Prinzessin Aiko mehrfach in der Schule, der Hof musste Stellung beziehen. Ein Beamter des kaiserlichen Haushofamtes teilte im März 2010 mit, dass die Achtjährige mittlerweile so viel Angst habe, dass sie nicht mehr in die Schule gehen wolle. Aiko leide unter Magenschmerzen, aufgrund derer sie nicht zum Unterricht erschienen sei. Sie fühle sich von einigen älteren Jungen gemobbt. Der Hof versicherte, Aiko sei nicht verletzt worden und die Schule ergreife Maßnahmen, die hoffentlich Wirkung zeigen würden. Ihr Semesterauftakt könnte allerdings daraufhin deuten, dass die kleine Prinzessin ihre Schulangst noch nicht wieder los ist.

Aikos Mutter Masako hatte jahrelang mit Depressionen zu kämpfen, die im starken öffentlichen Druck nach ihrer Einheirat ins Kaiserhaus ihre Ursache hatten.

cfu

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