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Prinz Harry + Prinz William Das Duell der Brüder

Prinz Harry und Prinz William
Prinz Harry und Prinz William
© DanaStandard / Dana Press
Innerhalb weniger Tage stehen Prinz William und Prinz Harry in den USA bei völlig unterschiedlichen Preisverleihungen im Mittelpunkt. Eine sorgt schon jetzt für Ärger. 

Normalerweise liegen fast 9000 Kilo­meter zwischen ihnen: Prinz William, 40, lebt mit Kate, 40, und den Kindern in England, Harry mit seinen Liebsten in Kalifornien. Der Abstand tut beiden Seiten gut. Seit Harry, 38, und Meghan, 41, den Royals den Rücken zugewandt haben, herrscht Eiszeit zwischen den Brüdern.

In den USA wird es wohl kein Treffen zwischen Prinz William und Prinz Harry geben

Dass William und Harry jetzt fast zeitgleich in den USA große Auftritte planen, klingt spannend. Ihr Verhältnis dürfte dadurch aber noch mehr leiden. Am 2. Dezember verleiht William in Boston den von ihm ins Leben gerufenen "Earthshot Prize", eine der weltweit angesehensten Auszeich­nungen im Bereich Klimaschutz. Ein wichtiges Thema, dem er sich schon länger widmet und für das er zahlreiche hochkarätige Mitstreiter gewinnen konnte. Darunter Umweltaktivistin Luisa Neubauer, 26, sowie den ehemaligen US­-Präsidentschaftskandidaten John Kerry, 78, den Klimaschutz ­Beauftragten der Regierung. Große Namen, viel Renommee.

Eine kostspielige Veranstaltung

Ganz anders sieht es beim "Ripple Of Hope Award" für Menschenrechte aus, der Harry und Meghan vier Tage später in New York überreicht wird. Als Moderator wurde Alec Baldwin, 64, engagiert. Eine schwierige Wahl. Vor einem Jahr erschoss der Hollywood-­Schauspieler bei einem Dreh die Kamerafrau. Wer tief in die Tasche greift, kann bei dieser Verleihung im "Hilton Hotel Midtown" dabei sein. Hauptpreisträger ist der ukrainische Präsident Wolody­myr Selenskyj, 44, der natürlich nicht persönlich erscheinen wird. Damit der Preis die gewünschte Aufmerksamkeit erhält, werden nun auch Harry und Meghan ausgezeichnet. Eine Million Dollar kostet hier das sogenannte "Pioneer Package". Wer so viel für seine Tickets ausgibt, darf mit Harry und Meghan am Tisch sitzen – Royals zum Anfassen sozusagen.

Prinz Harry: "Wir befinden uns im Moment auf unterschiedlichen Pfaden"

Seine Herkunft zu Geld zu machen zieht sich durch Harrys Leben, seit er 2020 nach Amerika gezogen ist. Ohne die zig Millionen aus seinen Koops mit Net­flix und Spotify hätte er sich sein Luxusanwesen im kalifornischen Montecito nicht leisten können. Wofür die beiden nun überhaupt ausgezeich­net werden? Veranstalterin Kerry Kennedy, 64, von der "Robert F. Kennedy Stiftung" erklärt, Harry und Meghan hätten den Mut besessen, den "strukturellen Rassismus am englischen Königs­haus" anzuprangern. Dass Harry und Meghan einen Preis mit dieser Begründung annehmen, ist ein Schlag ins Gesicht für König Charles, 74, und Thronfolger William. "Wir befinden uns im Moment auf unterschied­lichen Pfaden", sagte Prinz Harry über seinen älteren Bruder. Wie verschieden ihre Wege sind, zeigt sich gerade in den USA.

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