Prinz William + Prinz Harry: Wie lange lässt Oma sie noch fliegen?

Schwierig für die Queen: Prinz William und Prinz Harry dienen lieber der Luftwaffe, anstatt Termine für die Krone wahrzunehmen

Sie sind jung, attraktiv, charmant

- und sie machen sich rar. Prinz William und sein Bruder Prinz Harry sind derzeit die hipsten Mitglieder der britischen Königsfamilie. Doch im Namen der Krone sind sie nur in Ausnahmefällen unterwegs. Lieber fliegen sie durch die Lüfte: William für Rettungseinsätze in der walisischen Provinz, Harry im Apache-Kampfhubschrauber. "Ehrlich gesagt verdränge ich den Gedanken, eines Tages König zu werden", sagte William am Wochenende in der britischen Tageszeitung "The Daily Mail". "Während ich in meinem Hubschrauber über die Berge von Wales fliege, versuche ich mit aller Macht, nicht daran zu denken. Das hat Zeit, bis ich etwas älter bin."

Macht gern Party, wird aber auch als Kampfflieger geschätzt: Prinz Harry, 27, Hauptmann der Royal Air Force.

Noch bis Mitte 2013 hat sich der Thronerbe verpflichtet, der Luftwaffe zu dienen. Doch auch danach möchte er kein FulltimeRoyal werden, wie er jetzt andeutete - für die Queen, 85, eine zweischneidige Angelegenheit. Als oberste Befehlshaberin der Streitkräfte ist sie natürlich stolz auf ihre Enkel, gleichzeitig weiß sie, dass William und Harry für die Zukunft der Monarchie unverzichtbar sind. Und wer lässt schon gern seine besten Rennpferde im Stall stehen? Das Soldatenleben bietet für die jungen Prinzen die wohl einzige Möglichkeit, ein relativ normales Dasein zu führen. "Mein Leben beim Militär mag ich am liebsten", bekannte Harry kürzlich in einer TV-Dokumentation. Ab Oktober wird er zu Trainingszwecken für zwölf Wochen in die Wüste von Arizona reisen, wo die Bedingungen ähnlich sind wie in Afghanistan. Zu gerne möchte der Prinz auf einen erneuten Einsatz in die Krisenregion.

Anfang April führte Prinz William die Queen ("Meine Grandma ist unglaublich!") über das Gelände der Militärbasis RAF Valley auf Anglesey.

Wesentlich beschaulicher hat es Prinz William im ländlichen Anglesey. Auch seine Frau Catherine, 29, die seit der Hochzeit im April als globale Ikone gefeiert wird, darf sich zunächst hierher zurückziehen. Das Königshaus hat aus den Fehlern, die man vor 30 Jahren bei Williams Mutter Diana gemacht hat, gelernt: Experten aus Politik, Kunst und Medien sollen die neue Herzogin von Cambridge in den kommenden Monaten möglichst behutsam auf künftige Pflichten vorbereiten. Außerdem sollen sie und William in aller Ruhe eine Familie gründen können. Darüber würde sich auch die Queen freuen: süße kleine Urenkel. Und das wäre immerhin ja auch ein Dienst an der Krone. Stefanie Richter

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