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Prinz William + Herzogin Kate So sieht ihr geheimer Plan aus


William und Kate: Die beiden entwickeln sich in rasantem Tempo zu den großen Hoffnungsträgern der britischen Monarchie. Doch gemäß des Thronfolgegesetzes ist eindeutig Charles an der Reihe. Bootet das Traumpaar Charles und Camilla als Thronfolger aus?

Es ist doch zum Verrücktwerden! Da hat man den chinesischen Präsidenten im Buckingham-Palast zu Gast – stressig genug –, und dann bockt auch noch die eigene Familie. Zwar hatte Prinz Charles den wichtigen Besucher bei der Ankunft in England brav begrüßt, doch vor der Teilnahme am Staatsbankett der Queen drückte er sich. Mit einer banalen Ausrede: Er brauche wegen seines übervollenTerminplans etwas mehr Ruhe.

Prinz William ganz diplomatisch

Tatsächlich steckt hinter der Absage weit mehr. Wegen differierender politischer Auffassungen brüskierte Charles die Chinesen schon häufiger, sagt in schöner Regelmäßigkeit Treffen ab. Man könnte ihn für so viel Geradlinigkeit bewundern – der Königin allerdings sind solche Widerborstigkeiten einfach nur lästig. Andere Mitglieder der „Firma“ verhalten sich da geschickter. Prinz William etwa ließ sich im März samt Kate freundlich lächelnd mit Staatspräsident Xi Jinping in China ablichten. Das zahlte sich aus: Gerade durfte William eine Rede fürs chinesische Staatsfernsehen aufzeichnen, in der er sich gegen den Handel mit Wildtieren starkmacht. So funktioniert Diplomatie. Überhaupt, Kate und William: Die beiden entwickeln sich in rasantem Tempo zu den großen Hoffnungsträgern der britischen Monarchie. Eine Umfrage der Zeitung „Daily Mirror“ zeigt: 58 Prozent würden es begrüßen, wenn der 33-Jährige mit Kate an der Seite nach der Queen den Thron besteigen würde.

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Vorgesehen ist das nicht

Gemäß Thronfolgegesetz ist eindeutig Charles, 66, an der Reihe. Daran könnte höchstens eine Frau rütteln: die Regentin selbst. Wie GALA von einer Quelle aus dem Palast erfuhr, sei das Verhältnis von Elizabeth und ihrem Sohn – nicht nur wegen der Chinesen – sehr angespannt. Charles würde zu viel Ehre zuteil, mäkelte die Queen jüngst, wie der Insider berichtet. William, Kate und die niedlichen Urenkelkinder hingegen stehen hoch im Kurs. Die kleine Familie bietet einen unschlagbaren Vorteil. "Mit den Sympathieträgern William und Kate wäre den Republikanern, die die Monarchie gerne abschaffen würden, jeglicher Wind aus den Segeln genommen", sagt der Palast-Insider. Der Nutzen der Brit- Lieblinge lässt sich sogar beziffern: In den vergangenen fünf Jahren ist der Wert der Monarchie für die einheimische Wirtschaft von 60 Milliarden Euro sprunghaft auf knapp 80 Milliarden angestiegen. Kräftig dazu beigetragen haben die stylischen Auftritte von Herzogin Kate – und natürlich die Geburten von George und Charlotte.

Kate ist der Liebling im Palast

Kate, die perfekte Schwiegerenkelin, ist derzeit der erklärte Liebling im Palast. "Die Queen mag Kate unglaublich gerne. Die beiden verstehen sich sehr, sehr gut", sagt die Palast-Quelle zu GALA. Das zeigte sich etwa beim Dinner anlässlich des großen Thronjubiläums im September auf Schloss Balmoral. Wie es heißt, habe die Königin Kate vor Ort einen Orden mit ihrem Konterfei angeheftet, den sie sonst nur langjährigen weiblichen Mitgliedern des Königshauses verleiht. Mehr Wohlwollen geht kaum.

Bei der sympathischen Kate taut die sonst eher strenge Queen auf.
Bei der sympathischen Kate taut die sonst eher strenge Queen auf.
© Reuters

Der Geheimplan der Queen

Um Charles davon abzuhalten, den Thron zu besteigen, müsste die Queen ihn höchstpersönlich zum Verzicht überreden. Doch der älteste Thronfolger in der Geschichte Großbritanniens würde dabei wohl nicht mitspielen, so die Palast-Quelle. Schließlich habe sich Charles sein ganzes Leben lang darauf vorbereitet. Die einzige Chance: Gattin Camilla schafft es doch noch, ihn vom behaglichen, zurückgezogenen Dasein in der zweiten Reihe zu überzeugen. Auf ein Leben in der Front Row hat die in England lange als "Rottweiler" geschmähte Herzogin nämlich keine Lust. Ganz anders als Kate.

Martina Ochs Gala


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