Prinz Philip fährt schon wieder Auto, aber ...: ... Unfall-Opfer Emma Fairweather erhebt schwere Vorwürfe

Am 17. Januar hatte Prinz Philip einen Autounfall - jetzt spricht erstmals Unfall-Opfer Emma Fairweather über das Erlebte und erhebt schwere Vorwürfe gegen den Ehemann von Queen Elizabeth

19. Dezember 2018  Am traditionellen Weihnachtsessen im Buckingham Palace nimmt Prinz Philip selbstverständlich auch teil, dabei entsteht dieser Schnappschuss im Auto.
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Prinz Philip, 97, wurde in einen Autounfall verwickelt. Alle Infos zum Unfallhergang und wie es dem Ehemann von Queen Elizabeth, 92, geht, erfahren Sie im Video.

Am Nachmittag des 17. Januars ereilte die Polizei von Norfolk ein Anruf: Zwei Autos, ein Land Rover und ein Kia, waren an der Kreuzung der B1439 in eine Kollision verwickelt. In dem Geländewagen saß Prinz Philip, 97, im Kia Emma Fairweather, 45, mit einer Freundin, 28, und deren neun Monate jungen Baby. 

Prinz Philip: Er fährt wieder Auto

Doch offenbar kam zumindest Prinz Philip ohne schwere Verletzungen und mit einem großen Schrecken davon. Mittlerweile hat sich der Ehemann von Queen Elizabeth, 92, auch schon wieder hinters Steuer gesetzt. Ob das in seinem Alter noch eine kluge Entscheidung ist, bleibt fraglich. 

Autounfall von Prinz Philip

10 wichtige Fragen, die sich jetzt stellen

Prinz Philip hatte einen Autounfall

Schwere Vorwürfe gegen Prinz Philip

Unfall-Opfer Emma Fairweather sprach nun gegenüber dem britischen "Sunday Mirror" erstmals über das schockierende Erlebnis. Ihrer Ansicht nach hätte der Prinzgemahl sie, ihre Freundin und das Baby umbringen können. Doch was die Zweifach-Mutter aus Norfolk am meisten schockiert: Niemand vom Buckingham Palast habe versucht, sie zu kontaktieren und sich bei ihnen entschuldigt, obwohl es in einer offiziellen Stellungnahme des Königshauses so lautete, dass der Kontakt im Privaten zu den Opfern gesucht wurde und dass "Genesungswünsche ausgetauscht" wurden. Pustekuchen! 

"Ich habe bis jetzt noch nichts von den Royals gehört. Vielleicht sollte Prinz Philip Prioritäten setzen und sich lieber melden, anstelle Testfahrten mit seinem neuen Auto zu machen",

lautete die schnippische, jedoch verständliche Bemerkung von Emma Fairweather gegenüber dem "Express". Sie fühle sich von Prinz Philip und der Königin "ignoriert und zurückgewiesen." Und natürlich stelle sie sich die Frage, ob einem 97-jährige Mann nicht lieber der Führerschein entzogen werden sollte. 

Emma Fairweather hat ein gebrochenes Handgelenk

Wie die Polizei auf ihrer Webseite schreibt, habe die 28-jährige Fahrerin des KIAs Schnittverletzungen am Knie und Beifahrerin Emma Fairweather einen Handgelenkbruch erlitten. Beide seien im Krankenhaus behandelt und danach wieder entlassen worden. Dem neun Monate alten Jungen, der ebenfalls in dem KIA saß, sei nichts geschehen. Doch sei dem Trio nur nichts geschehen, weil die Freundin von Emma so vorsichtig und vorausschauend gefahren sei. "Wenn sie nicht genau nach Vorschrift gefahren wäre, was hätte alles passieren können? Hätte jemand sterben können?" Man habe Prinz Philip von knapp 150 Metern aus bereits anfahren sehen und dachte, dass er ausweichen würde - was nicht geschah. Es kam zur Kollision. 

Prinz Philip

Zieht er nach dem Unfall Konsequenzen?

Prinz Philip fuhr häufig selbst Auto

Alle kümmerten sich nur um Prinz Philip

Als Hilfe eintrat, kümmerte sich man allerdings angeblich nur um den Royal. "Ein Mann öffnete die Tür und ich schrie, dass hinten ein Baby ist, dem man als erstes helfen muss. Aber dann gingen alle zum anderen Auto und ich hatte Angst, dass man mich vergessen würde", erinnerte sich Emma. Schlussendlich wurde ihr von Passantin Victoria Warne, 72, geholfen, die ihr auch erklärte, wer im anderen Wagen sitzen würde. "Ich war schockierend. Es war alles sehr verwirrend. Ich war traurig und überwältigt." Man kümmerte sich um Prinz Philip, der innerhalb von zehn Minuten den Unfallort verlassen konnte und dem man laut ihren Erzählungen riet, sich nicht persönlich bei den Opfern zu entschuldigen. Zwei Stunden später wurden Berichten zufolge auch die "Nicht-Royals" ins Krankenhaus gebracht. 

Emma Fairweather ist von der Queen + Prinz Philip enttäuscht

"Ich liebe die Royals, aber ich fühle mich ignoriert und abgelehnt und ich habe viele Schmerzen. Es hätte mir unglaublich viel bedeutet, wenn sich Prinz Philip entschuldigt hätte, aber ich habe keine Ahnung, ob es ihm überhaupt leid tut. Wäre es denn so schwierig für ihn und die Königin gewesen, mir Blumen und eine Karte zu schicken?!"

Prinz Philip

Immer einen Schritt hinter der Queen

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20. November 2018  Happy anniversary! Unglaubliche 71 Jahre sind Queen Elizabeth und Prinz Philip jetzt schon verheiratet. Nach ihrer Trauung im Jahr 1947 ging es für die beiden mit der Kutsche in den Buckingham-Palast.

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Verwendete Quellen: Mirror, Daily Mail

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