Prinz Marcus von Anhalt: Muss er wieder ins Gefängnis?

Prinz Marcus von Anhalt könnte kurz nach seinem Auszug aus dem TV-Knast, nun direkt in das echte Gefängnis wandern

Ohje, die Zeit in Freiheit nach seiner Entlassung aus dem "Promi Big Brother"-Knast könnte für Marcus Prinz von Anhalt, 49, von kurzer Dauer sein. In einem Revisionsprozess gegen den Protz-Prinzen hat die Staatsanwaltschaft am Montag (19. September) in Augsburg eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert. Das berichtet unter anderem die "Südwest Presse". Von Anhalt soll den Strafverfolgern zufolge Luxusautos unberechtigt von der Steuer abgesetzt haben. Der Staatsanwalt gehe aktuell von einem gesamten Steuerschaden von 660.000 Euro aus.

Urteil schon lange gefallen

Eigentlich war in der Angelegenheit schon im Januar 2015 ein Urteil gefallen. Von Anhalt wurde dabei zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Prinz ging jedoch in Berufung und zog vor den Bundesgerichtshof. Dieser beschloss, dass über die Sache erneut verhandelt werden muss, stellte jedoch nicht die Verurteilung an sich, sondern die Haftdauer infrage.

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Für den Prinzen war die U-Haft eine psychische Belastung

Dem Bericht zufolge fordert die Verteidigung, dass ihr Mandant nicht noch einmal ins Gefängnis muss, weil er bereits zwei Jahre in U-Haft gesessen habe. Auch von Anhalt selbst dürfte diese Erfahrung vermutlich erst einmal ausreichen.

"Echter Knast ist härter als PBB"

Im Interview mit "spot on news" erklärte er unlängst, wie hoch die psychische Belastung im Gefängnis für ihn im Vergleich mit "PBB" gewesen war: "Der echte Knast war viel härter." Ob von Anhalt trotzdem noch einmal hinter schwedische Gardinen muss, wird sich wohl am Donnerstag zeigen. Dann wird ein Urteil erwartet.

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