Prinz Laurent: Prinz ohne Führerschein

Der belgische Prinz Laurent ist seinen Führerschein erst einmal los: Viel zu schnell bretterte "Prinz Vollgas" mal wieder über die Straßen

Prinz Laurent

Der 47-Jährige kann sich einfach nicht an den Blick aufs Tacho gewöhnen: Der belgische Prinz Laurent, jüngster Sohn des aktuellen Königspaares Albert II. und Paola, ist in der Brüsseler Innenstadt am Steuer seines Fiat Punto mit 82 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer geblitzt worden. Das kostete den Thronfolge-Zwölften jetzt für zwei Wochen seinen Führerschein, meldet die Nachrichtenagentur "AFP". Nach deren Angaben räumte auch ein Palastsprecher namens Emmanuel de Bauw das Vergehen des Prinzen ein und sagte "Er ist offensichtlich zu schnell gefahren."

Es war nicht Laurents erster Fotoauftritt bei einer Geschwindigkeitsmessung. Der Belgier bekam von der einheimischen presse schon in den Achtziger Jahren den Spitznamen "Prinz Vollgas" verpasst, weil er einen Hang zu schnellen Autos hat und dafür regelmäßig Strafzettel kassierte. Nicht nur in der Heimat, sogar in Washinton, D.C. erhielt das Mitglied des Belgischen Senats schon einmal eine Verwarnung. Im Jahr 1999 war er in Brüssel beispielweise einmal mit 147 Stundenkilometern in einer 50er-Zone unterwegs. Auf der belgischen Autobahn, das Geschwindigkeitslimit beträgt dort 120 km/h, fuhr Laurent auch schon 220 km/h. Ein angebliches Zitat des Prinzen, das durch die Presse ging, sorgte für Empörung: Es solle doch bitte eine Sonderfahrerlaubnis für Menschen mit schnellen Autos geben.

Prinz Laurent musste jetzt zum insgesamt dritten Mal den Führerschein abgeben.

cfu

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