Prinz Harry: Prinz im PS-Rausch

Motorengetöse, Ölwechsel und Pferdestärken: Die "Formel 1" trifft genau Prinz Harrys Geschmack. Beim Rennen in Silverstone mutierte er im Fahrerlager zum kleinen Jungen

Als junger Wilder unter den Royals hatte Prinz Harry schon immer einen Sinn für das Gefährliche. Die "Formel 1" passt da zu ihm wie der Afternoon Tea zu seiner Großmutter der Queen. Beim Rennen in Silverstone nahm er nicht nur als VIP-Zuschauer Platz. Jetzt ist der Prinz selbst auf den Geschmack gekommen.

Männer unter sich: Prinz Harry bekommt eine Führung durch das Fahrerlager von "Formel-1"-Legende Jackie Stewart.

Ein Schwätzchen hier, ein Pläuschchen da und eine anschließende Siegerehrung inklusive Pressefotos dort: Prinz Harry mischte am Sonntag (10. Juli) beim "Formel 1" Grand Prix in Silverstone mächtig auf. Der royale Stargast kam nämlich nicht nur, um den "Silverstone-Wing" zu bestauenen - mit knapp 30 Millionen Euro eine der teuersten Boxenanlagen überhaupt -, sondern überreichte am Ende auch Fernando Alonso als dem Erstplatzierten den Siegerpokal.

Großer Preis von Monaco

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Jenson Button, Lewis Hamilton und Prinz Harry tauschen sich über schnelle Autos aus.

Fachmännisch war Prinz Harry von "Formel-1"-Legende Jackie Stewart und dem früheren Weltmeister Damon Hill durch das Fahrerlager geführt worden. Dem Dauerlächeln auf seinem Gesicht nach zu urteilen war damit wohl ein Kindheitstraum im Erfüllung gegangen. Im Interview mit dem britischen Sender "BBC" verriet er dann auch: "Wenn mir jemand ein Auto anbieten würde, dann würde ich das liebend gerne machen."

Leicht war dem Blaublüter der Besuch an der Rennstrecke allerdings nicht gemacht worden. Selbst ein so prominenter Gast wie er benötigt hier eine spezielle Eintrittskarte. Doch kein Geringerer als "Formel-1"-Boss Bernie Ecclestone wusste Abhilfe zu schaffen: "Hier haben Sie ihren Pass. Den brauchen Sie, damit Sie hier rein dürfen", sagte er und überreichte Harry die Zugangsberechtigung.

Prinz Harry feiert mit Formel-1-Pilot, Fernando Alonso, seinen ersten Platz.

Bei seinem Rundgang traf Prinz Harry auch auf Weltmeister Sebastian Vettel, mit dem er sich persönlich unterhielt. Außerdem schaute er in den Boxen seiner Landsleute Lewis Hamilton und Jenson Button vorbei. Fernando Alonso bekam am Ende des Rennens als Schnellster von Harry den Pokal überreicht.

So ganz überzeugt von seinen Fahrkünsten war Prinz Harry dann nun doch nicht. "Ich glaube nicht, dass ich gut wäre", sagte er der "BBC" auf die Frage, wie ernst seine Leidenschaft für den Rennsport noch werden könne. Als ganz normaler Royal hat er jedoch ohnehin eine große Affinität zu extremen Sportarten. Und als Prinz Harry erst recht.

yyo

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