Prinz Harry: Fußmarsch nach Norden

Der britische Prinz Harry ist mit einem Team von Mitstreitern ins ewige Eis aufgebrochen. Der Nordpoltrip des Prinzen darf allerdings nur fünf Tage dauern - Terminnot

Prinz Harry liebt das Abenteuer, hat keine Angst vor körperlichen Herausforderungen und reist für seine Wohltätigkeitsarbeit durch die halbe Welt - die Nordpolreise, zu dem er gerade aufgebrochen ist, passt da perfekt ins Konzept. Das Projekt "Walking with the Wounded" , dem sich der Prínz angeschlossen hat, besteht aus sechs Soldaten, vier von ihnen Kriegsverwundete, einem Trainer, einem Polarführer - und für einen Teil der Reise dem 26-Jährigen, der selbst als Soldat in Afghanistan gearbeitet hat. Er traf am Dienstag (29. März) im norwegischen Longyearbyen ein.

Prinz Harry hat mit dem Training für die Nordpol-Expedition begonnen. In Norwegen war die Presse zu Gast.

Zwei Millionen Pfund (rund 2,28 Millionen Euro) an Sponsorengeldern sowie gespendeten Verkaufserlösen von darüber berichtenden Medien soll dieser Trip für die Organsiation einbringen. Und auf die schwierige Situation körperlich und emotional verletzter Soldaten bei ihrer Heimkehr aufmerksam machen. In einem exklusiven Interview mit der britischen "GQ" für deren Aprilausgabe sagte der dritte der britischen Thronfolge: "Diese außergewöhnliche Expedition soll das Bewusstsein dafür erhöhen, wie tief das Land in der Schuld derer steht, die es in den Kampf schickt (...) Diese Schuld umfasst mehr als medizinische Behandlung und Kurzzeit-Rehabilitation."

Allerdings kann Prinz Harry die Expedition nicht die kompletten 200 Meilen - vier Wochen sind dafür eingeplant - lang verfolgen, weil er die Hochzeit seines Bruders Prinz William mit Kate Middleton sowie die Vorbereitungen dafür nicht so lange versäumen kann. Zeit für ein paar Trainingsbilder und eine paar Übungen auf Skiern vor der Presse hatte der junge Soldat dann aber doch.

cfu

Themen

Mehr zum Thema

Star-News der Woche