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Prinz Harry + Herzogin Meghan Wer hat Recht?

Prinz Harry und Herzogin Meghan
© Doug Peters / imago images
In der aktualisierten Ausgabe ihrer Biografie finden sich neue Vorwürfe von Harry & Meghan gegen die Royals. GALA checkt, was davon stimmt.

Punktgenau zu Prinzessin Dianas Todestag am 31. August ist sie erschienen, die aktualisierte Auflage von Harrys und Meghans Biografie "Finding Freedom" ("Freiheit finden"). Auf gut 400 Seiten beschreibt der Autor Omid Scobie, das inoffizielle Sprachrohr des Paares, Leben und Leiden der Sussexes – und erhebt neue Anschuldigungen.

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Ihre Biografie offenbart Ungereimtheiten

Dass nicht alles, was da geschrieben steht, in Stein gemeißelt sein kann, beweist bereits die erste Lektüre: So behauptet Scobie, Prinz William sei wegen des Oprah-Interviews unglaublich wütend, das Tischtuch zwischen den Brüdern quasi zerschnitten. Aktuell nähern sich William und Harry aber an. Und wir wünschen ihnen, dass es beim Versöhnungskurs bleibt.

Die Biografie "Finding Freedom" von Prinz Harry und Herzogin Meghan
Die Biografie "Finding Freedom" von Prinz Harry und Herzogin Meghan
© Chris Jackson / Getty Images

»Charles und Harry sprechen kaum miteinander«

Eine Palast-Quelle zu GALA: "Korrekt. Das liegt aber nicht am Prinzen von Wales. Harry hat seine ausgestreckte Hand zu oft zurückgewiesen." Der Thronfolger fürchte, dass sein Sohn – wie schon geschehen – vertrauliche Gesprächsinhalte an die US-Presse durchsickern lassen könnte. Zumindest mit William führt Harry Gespräche. "Er meldet sich derzeit öfter", so unser Insider.

»Ohne Dianas Erbe hätten die zwei nicht überlebt«

Das ist Klagen auf hohem Niveau: Allein Meghan wird aus ihrer Zeit als Schauspielerin auf über vier Millionen Euro geschätzt. Harry besaß vor dem "Megxit", auch ohne das Erbe seiner Mutter, rund 20 Millionen Euro. Die Mega-Deals der jüngeren Zeit (Spotify, Netflix) werden die Familienkasse der Sussexes in den nächsten Jahren um bis zu 150 Mio. Dollar anschwellen lassen.

»Die Windsors waren froh, dass Meghan nicht zu Prinz Philips Beerdigung kam«

Meghan hatte aufgrund ihrer bereits sehr weit fortgeschrittenen Schwangerschaft abgesagt. Das war den Royals laut Scobie nicht unrecht. Seine Begründung: Sie fürchteten, Meghan könne ausgerechnet an dem Tag, der ganz Prinz Philip gewidmet sein sollte, alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen. "Kein Kommentar", heißt es dazu vom Hof. Ein Zeichen dafür, dass an der Geschichte etwas dran sein könnte.

»Ihrem Sohn Archie wurde der Prinzen-Titel verwehrt«

Meghan und Harry hätten gern gehabt, dass Archie zum Prinz ernannt wird, so Scobie. Rechtlich ist das aber nicht möglich: König George V., der Großvater der Queen, erließ 1917 den Beschluss, dass Urenkelinnen und -enkel eines Monarchen den Titel "Ihre Königliche Hoheit" nur erhalten, wenn sie in direkter Verbindung zum Thron stehen – so wie Prinz George als Sohn des Thronfolgers William. Georges Geschwister Charlotte und Louis hat die Queen dieses Privileg nur gewährt, damit sie sich nicht benachteiligt fühlen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry mit ihrem neugeborenen Sohn Archie während des Fototermins in der St. George's Hall auf Schloss Windsor am 8. Mai 2019 
Herzogin Meghan und Prinz Harry mit ihrem neugeborenen Sohn Archie während des Fototermins in der St. George's Hall auf Schloss Windsor am 8. Mai 2019 
© Dominic Lipinski - WPA Pool / Getty Images

»Meghan wusste nicht, woher die Ohrringe stammen«

Meghan trug mehrfach Ohrringe im Wert von einer halben Million Euro. Dass Meghan nicht gewusst haben will, dass es sich um das Hochzeitsgeschenk des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman handelt, der für den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi verantwortlich ist, klingt wenig glaubhaft. Das Paar erhielt eine Liste der Geschenke in dieser Größenordnung.

»Der Rassismus-Vorwurf wird vom Palast nicht ernst genommen«

Im Interview mit Oprah Winfrey bezichtigte das Paar die Royals des Rassismus. Die Queen kündigte eine Untersuchung an. "Die Ergebnisse werden veröffentlicht, wenn die Zeit dafür reif ist", heißt es aus dem Pressebüro des Palastes auf GALA-Nachfrage. Wir bleiben dran.

»Harry durfte in England keinen Kranz niederlegen«

Am Rememberance Day wollte Harry in London einen Kranz zum Gedenken an die gefallenen Soldaten niederlegen lassen. Als man ihm das verwehrte, tat er das selbst mit Meghan auf einem Soldaten-Friedhof in Los Angeles (o.). "Es wurde sich strikt ans Protokoll gehalten", heißt es dazu von offizieller Stelle zu GALA. Da Harry nicht mehr Teil der königlichen Familie war, sei seine Kranzniederlegung nicht möglich gewesen. Und eine private Aktion hätte der Würde dieses Tages nicht entsprochen.

Gala


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