Prinz Frédéric von Anhalt: Wie reich ist er nach Zsa Zsa Gabors Tod wirklich?

Mit ihrem Tod hat Hollywood-Diva Zsa Zsa Gabor ihrem Mann Prinz Frédéric von Anhalt wohl auch ein großes Vermögen hinterlassen

Frédéric von Anhalt

Die tote Hollywood-Ikone Zsa Zsa Gabor (1917-2016) hat Prinz Frédéric von Anhalt, 73, offenbar zu einem reichen Mann gemacht. Laut "Bild" hat die 99-Jährige ihren Ehemann als ihren Alleinerben benannt.

Prinz Frédéric von Anhalts Lebensabend ist abgesichert

Das Vermögen belaufe sich "auf rund 20 Millionen Euro", berichtete das Blatt. "Mein Lebensabend ist abgesichert, aber das wäre er auch gewesen, wenn meine Frau weitergelebt hätte. Ich hatte als gesetzlich eingesetzter Betreuer meiner Frau Generalvollmacht und schon lange Zugriff auf ihr Vermögen", so der gebürtige Deutsche.

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©RTL / Gala

Er bekommt Mini-Rente aus Deutschland

Wäre der Prinz auf sich allein gestellt, hätte er ein sehr viel bescheideneres Leben. Prinz Frédéric zu "Bild": "Ich bekomme aus Deutschland monatlich nur 147 Euro Rente überwiesen. Davon kann ich hier nicht leben. Deshalb bin ich über die Rente meiner Frau sehr froh. Ich bekomme zudem weiterhin Zahlungen aus ihrer Pensionskasse. Das sind monatlich noch mal fast 6.500 Euro." Merkwürdig nur: Der Prinz widerspricht sich in seinen Aussagen. Gegenüber RTL beteuerte er nun: "Ich hab überhaupt nichts, ich hab keine Kohle." Wie reich oder arm ist Prinz Frédéric von Anhalt nun also wirklich? Man weiß es nicht.

Bleibt er in der Villa?

Zsa Zsa Gabor (†)

Ihr Leben in Bildern

Früh übt sich: Zsa Zsa Gabor (Mitte) mit ihren Schwestern Eva (links) und Madga 1923 im ungarischen Budapest
Als 19-Jährige gewinnt Zsa Zsa einen Schönheitswettbewerb und wird zur "Miss Ungarn" gekürt.
1952 spielt sie in dem Film "Moulin Rouge" die Tänzerin "Jane Avril".
Die musikalischen Gabor-Schwestern spielen am Neujahrsabend 1954 gemeinsam am Piano.

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Immerhin: von Anhalt hat noch Zsa Zsa Gabors Luxusvilla in Bel Air im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Anwesen wurde zwar bereits für 16 Millionen Dollar verkauft, doch ein Rest der Kaufsumme sei laut "Bild" noch offen. Anhalts Wohnrecht gelte noch bis 2019. Vor kurzem hieß es allerdings noch, der 73-Jährige müsse schon bald aus dem Haus raus, nur Zsa Zsa habe das Wohnrecht gehabt. Auch hier ist nicht ganz klar, was stimmt.

Ist er ein Erbschleicher?

Den Ruf eines Erbschleichers will Frédéric von Anhalt trotzdem nicht wahrhaben. Er verteidigt sich in "Bild" mit den Worten: "Man hat mir schon vor 30 Jahren vorgeworfen, ich hätte es nur auf das Geld meiner Frau abgesehen. Das stimmt aber nicht. Wäre es so gewesen, hätte ich meine Frau längst in ein Heim abschieben und mir ein schönes Leben machen können. Doch das hätte ich nie übers Herz gebracht. Dass ich heute alleiniger Erbe bin, ist absolut berechtigt, denn ich habe das Leben von Zsa Zsa Gabor immer über das meine gestellt und sie bis zum Schluss rund um die Uhr gepflegt. Ich habe meine Frau geliebt, nicht ihr Geld!"

Der gelernte Bankkaufmann wurde als Hans-Robert Lichtenberg geboren, seinen Titel als Prinz erwarb er 1980 durch Adoption. 1986 heiratete er die 26 Jahre ältere Zsa Zsa Gabor.

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