Pippa Middleton Sie will nicht länger warten ...


Sie genießt den Ruf der "Royal Hotness" - Pippa Middleton hat bestimmt nicht vor, sich vom Hofe die Party-Regeln diktieren zu lassen. Und schon gar nicht den Termin für ihre Hochzeit

Er ist im Moment ihr wichtigster Halt

, ihr Vertrauter und Berater. Ohne Alex Loudon könnte Pippa wohl nicht die unerschütterliche Selbstsicherheit ausstrahlen, die an ihr so bemerkenswert ist. Denn auch wenn sie nach außen lächelt - in ihrem Inneren brodelt es. Hatte es nach der Hochzeit ihrer Schwester Catherine mit Prinz William Ende April weltweit nichts als Lobeshymnen auf die brünette Schönheit gegeben, mehren sich nun die Kritiker. Ihr mächtigster Gegner: der britische Hof, der mit Pippas Dauerpräsenz im Rampenlicht überhaupt nicht einverstanden ist.

Ihr jüngster Husarenstreich: Im feuerroten Abendkleid mit gewagtem Dekolleté besuchte sie vergangene Woche mit Alex das Charity-Event Boodles Boxing Ball in London. Und stellte damit Celebritys wie Geri Halliwell oder die Prinzessinnen Beatrice und Eugenie in den Schatten. Heftige Kritik erntete sie dafür von den britischen Medien. Der Vorwurf: Für die Schwester der künftigen Königin von England sei solch ein Outfit viel zu sexy. Auf einmal wird Pippa, die noch bis vor kurzem als globale StilIkone gefeiert wurde, für ihre Outfits kritisiert. Dabei geht es immer weniger darum, wie sie aussieht, sondern darum, ob ihre Kleidung ihrer gesellschaftlichen Stellung angemessen ist. Einem Freigeist wie Pippa kann das nur auf die Nerven fallen.

Die Robe von vergangener Woche - eine Trotzreaktion? Die Botschaft: Ich sehe es nicht ein, mich zu verstecken! Dass Pippa plötzlich aufbegehrt, und nicht nur modisch, "bereitet einigen im Palast schlaflose Nächte", verrät ein langjähriger Mitarbeiter des Hofes im Gespräch mit "Gala". Zu gerne möchte sie den Hype um ihre Person auskosten. Seit sie im eng anliegenden Kleid vor der Westminster Abbey die Brautschleppe ihrer Schwester ordnete, wird die Absolventin der Universität von Edinburgh mit Society-Einladungen und beruflichen Angeboten überschüttet. Bislang arbeitet Pippa als Event-Organisatorin bei der Firma Table Talk und betreut eine Online-Zeitung für Party Pieces, den Internetversand ihrer Eltern.

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Doch jetzt traut man ihr zu auch in der Modewelt, in PR-Agenturen und als Markenbotschafterin Karriere zu machen. Pippa selbst träumt davon, eine Event-Agentur zu gründen. Pustekuchen: Statt ihren eigenen Weg gehen zu können, muss sie sich jeden Termin und jeden Job vom königlichen Hof genehmigen lassen. Und der hat Angst vor dem sogenannten Fergie-Effekt, benannt nach Prinz Andrews Ex-Frau: Es ist die Befürchtung, jemand könne versuchen, Profit aus der Nähe zur königlichen Familie zu schlagen. "Pippa öffnen sich plötzlich alle Türen, aber sie darf nicht über die Schwelle treten", so der Palastmitarbeiter zu "Gala". Nachdem sie nach der Hochzeit diverse Society-Events zierte und so medial dauerpräsent war, zog der Hof im Sommer die Notbremse. Angeblich verordnete die Queen höchstselbst, Pippa möge sich doch bitte ein bisschen zurückhalten: weniger ausgehen, sich dezenter kleiden und - ihrer Schwester nicht die Show stehlen. Natürlich möchte Pippa ihrer Schwester Catherine nicht schaden, die beiden stehen sich nahe, doch die jüngsten Verstimmungen könnten das Verhältnis belasten. Während Catherine jede Menge Vorteile als Royal hat - Chauffeure, Bodyguards, Privatsekretäre, ein Riesen-Budget für Kleidung und Schmuck - fühlt sich ihre kleine Schwester ausgebremst. Und jetzt, kurz nach ihrem 28. Geburtstag, stellt sich die Frage: Warum sollte sie sich Chancen entgehen lassen, nur weil ihre große Schwester eines Tages Königin wird?

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Ehrgeizig sind beide Middleton-Schwestern, das ist klar, doch unterschiedlichen Temperaments: Während Catherine nun auch die Etikette zu wahren hat, sprüht Pippa vor Esprit und Kampfgeist. Da passt es, dass sie energisch ihre Freiheit verteidigen will. Auch in Sachen Liebe. Ginge es nach dem Hof, dürfte Pippa ihren Alex erst heiraten, wenn mindestens ein Jahr seit der Hochzeit von Catherine und William vergangen ist. Wetten: So lange will sie nicht warten … Stefanie Richter Mitarbeit: Arndt Striegler

gala.de


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