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Pinks Mann über die Corona-Infizierung "Es war intensiv - beide wurden extrem krank"

Pink, Carey Hart mit ihren Kindern Willow und Jameson
Pink, Carey Hart mit ihren Kindern Willow und Jameson
© Getty Images
Pink wurde vor zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet und ist inzwischen wieder genesen. Jetzt spricht ihr Ehemann Carey Hart über den "intensiven" Gesundheitszustand seiner Frau und seines dreijährigen Sohnes Jameson.

Die Nachricht schockte ihre Fans! Vor wenigen Tagen macht Pink, 40, via Instagram ihre Coronavirus-Infektion öffentlich. Auch ihr dreijähriger Sohn Jameson war betroffen und zeigte Symptome. Gleichzeitig verkündet die Sängerin, dass die Krankheit bei beiden überwunden sei. Nachdem sie selbst über den Krankheitsverlauf sprach, äußert sich jetzt auch ihr Ehemann Carey Hart, 44, über den Gesundheitsstand der Familie. 

Pink und Jameson seien "extrem krank" gewesen

Der einstige Motorcross-Star erinnert sich im Interview mit SiriusXM’s “The Jason Ellis Show", wie schwerwiegend die Krankheit bei seinem Sohn auftrat. "Es war intensiv. Beide wurden extrem krank. Mein Sohn hat es vermutlich am Schlimmsten von beiden bekommen, was die ganze Theorie widerlegt, dass diese Krankheit nur alte Menschen trifft", so der 44-Jährige. Sowohl Hart als auch die achtjährige Tochter des Paares hätten keine Symptome aufgewiesen. Doch der Gesundheitszustand des Dreijährigen änderte sich schlagartig, wie Hart berichtet.

"Die Symptome begannen sich zu verstärken, wir blieben noch weitere zehn Tage zu Hause, und dann ging es meinem Sohn plötzlich schlechter. Er hatte eine extrem hohe Körpertemperatur, ich meine, so um die 39, 40 Grad - zwei bis drei Wochen am Stück"

Während ihr Sohn unter extremen Temperaturanstiegen litt, kämpfe Sängerin Pink mit Atembeschwerden. Die Symptome des Coronavirus seien zunächst bei Sohn Jameson aufgetreten - völlig unerwartet und in einer beunruhigenden Stärke, erklärt Pink im Gespräch mit Talkshow-Moderatorin Ellen DeGeneres, 62, über den Verlauf.

Pink: "Ich bekam große Angst"

Es sei die "schrecklichste Sache" gewesen, die ihr je widerfahren sei, berichtet die 40-Jährige. Ausschnitte des noch nicht veröffentlichten Gesprächs auf Instagram zeigen die sonst so positive Musikerin sehr ernst und ungewohnt aufgewühlt. 

Pink erinnert sich nur verschwommen an den Tag, an dem das beängstigende Virus beginnt, ihr Leben auf den Kopf zu stellen. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt um den 18. März, den 19. März, den 20. März, als sein Fieber anhielt und stieg. Ich wachte mitten in der Nacht auf und konnte nicht atmen."

Das Atmen fällt ihr so schwer, dass sie "zum ersten Mal seit 30 Jahren" einen Inhalator benötigt. Ohne ihren medizinischen Dampfvernebler hätte sie "nicht funktionieren können", erklärt Pink. "Da bekam ich große Angst."

In Panik gerät die Sängerin, als Jameson plötzlich über "Schmerzen in der Brust" klagt und ebenfalls Probleme beim Atmen hat. "Das ist der Punkt, an dem man darüber nachdenkt, ok, gehen wir ins Krankenhaus? Was machen wir jetzt? Das ist das Schrecklichste, was ich jemals in meinem ganzen Leben durchgemacht habe." Über ihren Hausarzt konnte sie einen Test machen "und ich wurde positiv getestet". 

Scharfe Kritik und großzügige Spende

Gemeinsam mit Ehemann Carey Hart, Jameson und Tochter Willow (geb. 2011) sei sie damals bereits in häuslicher Isolation gewesen und habe sich zwei Wochen an die Anweisungen ihres Arztes gehalten. Danach "wurden wir erneut getestet und sind jetzt zum Glück negativ". Das Vorgehen der US-Regierung kritisiert die US-Sängerin massiv.

"Es ist eine absolute Farce und ein Versäumnis unserer Regierung, Tests nicht allgemeiner zugänglich zu machen. Diese Krankheit ist ernst und real. Die Menschen müssen wissen, dass die Krankheit Jung und Alt betrifft, gesund und ungesund, reich und arm, und wir müssen Tests kostenlos und allgemeiner zugänglich machen, um unsere Kinder, unsere Familien, unsere Freunde und unsere Gemeinschaften zu schützen", so Pinks Appell.

Pink: großzügige Spende

Neben ihrer Kritik kündigt die Sängerin zwei großzügige Spenden an. Pink will die Angehörigen der Berufstätigen im Gesundheitswesen unterstützen, "die jeden Tag an vorderster Front kämpfen". Sie wird 500.000 US-Dollar an den Notfallfonds des Temple University Krankenhauses in Philadelphia spenden. Eine besondere Geste, zu Ehren ihrer Mutter Judy, die dort 18 Jahre lang gearbeitet hat. Weitere 500.000 US-Dollar überweist sie an den Covid-19-Krisenfonds des Bürgermeisters von Los Angeles. Ihr Dank richtet sich an die "Helden" im Gesundheitswesen. Zudem appelliert Pink an alle: "Bitte bleibt zu Hause".

Verwendete Quellen: huffpost.com

SpotOnNews Gala

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