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YouTuber Philipp Mickenbecker Schockdiagnose Krebs: "Die Ärzte geben mir zwei Wochen bis zwei Monate"

Philipp Mickenbecker
Philipp Mickenbecker
© Screenshot YouTube/TheRealLifeGuys
Krebs im Endstadium. Diese Schockdiagnose hat YouTuber Philipp Mickenbecker von seinen Ärzten erhalten. Auf seinem Social-Media-Kanal teilt er die traurigen News mit seinen Fans.

Seinem YouTube-Kanal "The Real Life Guys", den er mit seinem Zwillingsbruder Johannes betreibt, folgen Philipp Mickenbecker, 23, über eine Millionen Menschen. Hier unterhalten die zwei Jungs regelmäßig mit spektakulären Experimenten aus dem echten Leben. 

Sein neuestes Video sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt spektakulär aus, doch es geht um das, was Philipp seinen Followern zu erzählen hat. "Ich muss heute ein etwas ernsteres, trauriges und ziemlich krasses Thema ansprechen", leitet er den drei Minuten langen Clip ein, der zu Tränen rührt. 

Der 23-Jährige muss sich nämlich einer ganz besonders harten Herausforderung stellen: Er hat Krebs. Und das schon zum dritten Mal, und dieses Mal ist die Krankheit schon so weit fortgeschritten, dass die Mediziner nichts mehr für ihn tun können. "Wir wollen authentisch bleiben", erklärt der 23-Jährige seine Beweggründe, seine Story offen zu teilen.

Philipp Mickenbecker ist todkrank

Das Video, das Philipp Mickenbecker jüngst veröffentlichte, ist nichts für schwache Nerven. Da berichtet der junge Mann von der Diagnose, die ihm das Leben kosten wird. Zwei Mal hatte Philipp den Krebs schon besiegt, nun steht es deutlich schlechter um ihn. "Drei Jahre lang hatte ich jetzt Ruhe", erklärt er, doch dann kamen die Schmerzen in der Brust, der Schulter und in den Knochen wieder. Er suchte seine Ärzte auf, die ihm die Horror-Diagnose stellten. "Der Tumor ist schon im Endstadium", verkündet der 23-Jährige. Die Aussichten auf eine Genesung sind nicht existent. Im Gegenteil: "Man gibt mir noch zwei Wochen bis zwei Monate zu leben." Ganz bewusst hat er sich gegen eine erneute Chemotherapie entschieden, immerhin könnte die ihn keineswegs retten, sie würde das Unvermeidbare lediglich hinauszögern. "Die hat so krasse Nebenwirkungen, dass ein Leben danach nicht mehr lebenswert ist, das habe ich ja schon erlebt", erklärt er seine Entscheidung gegen eine Behandlung.

Zuversicht statt Todesangst

Als gläubiger Christ hat Philipp Mickenbecker das feste Vertrauen in Gott auch in diesen dramatischen Zeiten nicht verloren. "Ihr wisst ja, ich glaube nicht an Zufälle. Es gibt jemanden, der einen Plan mit mir und mit meinem Leben und dieser Sache hat", sagt er tapfer und ergänzt mit einem Lächeln auf den Lippen: "Darum habe ich auch gar nicht wirklich Angst." Weiterhin sagt er, er möchte nicht, dass sich irgendjemand um ihn sorgt. Er verspricht, auch weiter - "so lange es eben geht" - Videos hochzuladen und beweist damit einmal mehr, dass Aufgeben keine Option für ihn ist. Ein starker und bewundernswerter Mann.

Verwendete Quelle:YouTube

abl Gala

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