Philip Seymour Hoffman: Festnahmen und Beerdigungspläne

Im Todesfall von Philip Seymour Hoffman hat es laut US-Medienberichten erste Festnahmen im Drogenmilieu gegeben. Die Beerdigung des Hollywoodstars soll bereits am kommenden Freitag stattfinden

Wie mehrere US-Medien, darunter die "New York Times" und der US-Fernsehsender "CNN", unter Bezugnahme auf polizeiliche Ermittler berichten, hat es im Todesfall des Hollywoodstars Philip Seymour Hoffman erste Festnahmen gegeben. Demzufolge handelt es sich bei den Verdächtigen um drei Männer und eine Frau, die in Zusammenhang mit den Drogenfunden stehen könnten, die man im Apartment des verstorbenen Schauspielers gemacht hatte. Wie die "New York Times" auf ihrer Website berichtet, hätten Abgleiche mit den bei den Verdächtigen sichergestellten 350 Päckchen Rauschmittel allerdings ergeben, dass deren Verpackung nicht die auffällige Verzierung in Form von Herz-Ass- beziehungsweise Pik-Ass-Symbolen aufgewiesen hatten, die man an den Heroin-Päckchen in der Wohnung von Philip Seymour Hoffman fand.

Gerüchte, nach denen Philip Seymour Hoffman an der besonders gefährlichen Heroin-Fentanyl-Mischung gestorben sein soll, die in den vergangenen Wochen in New Yorker Drogenkreisen für vermehrte Todesfälle gesorgt hatte, wurden ebenfalls dementiert; die Untersuchung der Drogen aus der Wohnung des Schauspielers hätten kein Fentanyl enthalten. Die Polizei werde weiterhin in der Angelegenheit ermitteln.

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Dass Hoffman, der Berichten zufolge noch eine Injektionsnadel im Arm hatte, als man ihn fand, an einer Überdosis Heroin gestorben ist, wird weiterhin angenommen, gilt aber noch nicht als offiziell bestätigt. Wie das Klatschportal "tmz.com" berichtet, soll der Oscar-Preisträger ("Capote") am Vorabend seines Todes 1200 US-Dollar (zirka 890 Euro) in bar aus verschiedenen Geldautomaten in einem nahe der Wohnung gelegenen Einkaufszentrum abgehoben haben.

Einen Termin für die Beerdigung des Hollywoodstars soll es laut "tmz.com" nun auch geben. Demnach plant Hoffmans langjährige Lebensgefährtin Mimi O'Donnell, die mit dem Verstorbenen drei gemeinsame Kinder hat, die Beerdigung des 46-Jährigen für kommenden Freitag (7. Februar). Dass die Zeremonie nur im engsten Freundes- und Familienkreis stattfinden soll, hatte die Sprecherin des Schauspielers, Isabella Wing-Davey, bereits bekannt gegeben. Eine spätere Trauerfeier in etwas größerem Rahmen werde darüber hinaus geplant. Wie "spiegel.de" berichtet, wünsche sich die Familie statt Blumen Spenden für zwei Wohltätigkeitsorganisationen, die dem verstorbenen am Herzen gelegen hätten. Es handelt sich dabei um die Kunstinitiative "The DreamYard Project" und die "Christopher and Dana Reeve"-Stiftung, die sich für Querschnittsgelähmte einsetzt.

Seit einigen Tagen halten sich Gerüchte, nach denen Mimi O'Donnell und Philip Seymour Hoffman nach 15-jähriger Beziehung seit Oktober 2013 in Trennung gelebt hatten. Der Grund dafür soll die zunehmende Suchtproblematik des Schauspielers gewesen sein. Offiziell bestätigt wurden diese Annahmen bislang aber nicht. Philip Seymour Hoffman hatte nach einem Drogenentzug in den Neunzigerjahren im Sommer 2013 einen Rückfall erlitten und sich daraufhin in eine Entzugsklinik begeben. Wann es danach zu dem erneuten Rückfall kam, ist unbekannt. Hoffman war am vergangenen Sonntag (2. Februar) tot in seinem Apartment in Manhattan aufgefunden worden.

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