Philip Seymour Hoffman: 23 Jahre clean, dann der Rückfall

Schauspieler Philip Seymour Hoffman erlitt einen Rückfall in die Sucht, schnupfte Heroin und musste sich wieder in den Entzug begeben. Die Therapie ist jetzt vorbei

Philip Seymour Hoffman, 46, begab sich in den Entzug, nachdem er einen Rückfall erlitt und Heroin schnupfte. Nun hat er die Therapie beendet.

Der Schauspieler ('The Master') kämpfte schon in seiner Jugend mit der Sucht, war dann 23 Jahre clean. Doch vor einem Jahr wurde er rückfällig. Alles fing damit an, dass er rezeptpflichtige Medikamente im Überfluss nahm und dann zu Heroin kam, gestand der Oscar-Preisträger jetzt in einem exklusiven Interview mit dem Klatschblog "TMZ". Das schreibt: "Hoffman sagte uns, dass der Heroinkonsum nur eine Woche dauerte und er schnell begriff, dass er Hilfe braucht und sich dann selbst in eine Entzugsklinik an der Ostküste einwies."

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©Gala

Philip Seymour Hoffman verließ die Klinik am vergangenen Freitag nach zehntägiger Therapie und filmt nun in Europa. Der Star bedankte sich bei einer "tollen Gruppe von Freunden und Familie", die ihm dazu rieten, einen Entzug zu machen, als seine Suchtprobleme wieder auftauchten.

Die Drogenprobleme des Darstellers fingen in den 90er Jahren an, als er in New York die Schauspielschule verließ. 2006 gab er ein sehr ehrliches Interview über die Zeit: "Es war alles. Alles, was ich in die Finger bekam … ich mochte alles. Mit 22 machte ich einen Entzug. Ich hatte Panik, Angst um mein Leben. Das war's."

Der Amerikaner glaubt, dass er nur clean seine große Karriere beginnen konnte, die 2006 mit dem Oscar für seine Rolle im Film "Capote" gekrönt wurde. Wenn er damals nicht in den Entzug gegangen wäre, hätte er wahrscheinlich nicht mehr lange gelebt: "Wenn ich an die Zeit zurückdenke - wenn ich damals das Geld [für Drogen] gehabt hätte, wäre ich gestorben." Fünf Jahre später gestand der Hollywoodstar, dass seine Probleme nie völlig verschwanden: "Es war damals wirklich schlimm. Und tief in mir betrachte ich das Trinken immer noch mit Wildheit. Es ist ziemlich konkret. Ich hatte nie ein Interesse daran, moderat zu trinken. Und das habe ich immer noch nicht. Auch wenn soviel Zeit vergangen ist, bedeutet es noch lange nicht, dass es nur eine Phase war. Denn so bin ich eben."

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