Peter Pilotto, Christopher De Vos Das Label setzt auf geometrische Formen

Peter Pilotto, Christopher De Vos
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Das Modehaus 'Peter Pilotto' präsentierte eine Frühjahr/Sommer-Kollektion 2013, bei der geometrische Formen dominierten.

'Peter Pilotto' begeisterte das Publikum in der britischen Hauptstadt mit einer farbenfrohen und geometrischen Kollektion.

Das Design-Duo Christopher De Vos und Peter Pilotto bot dem modisch interessierten Publikum am vierten Tag der London Fashion Week eine wundervoll visuell gestaltete Laufsteg-Show. Das Modehaus setzte in seiner Kollektion auf grafische Muster in einer reichen Farbpalette, die von rot, blau, schwarz und gelb dominiert wurde. Die Kreationen hoben sich von dem Laufsteg ab, dessen Zickzack-Muster eine fast psychedelische Wirkung hatte. Der Schößchen-Look kam in verschiedenen Formen daher und zierte eine Reihe von Outfits. Die 'Pilotto'-Models zeigten gerüschte und gekräuselte Varianten des Stils sowie voluminöse und Bleistift-Röcke.

"Ich fand die Formen großartig. Sie waren so erwachsen und wirkten wie poliert. In dieser Saison hat wirklich eine Entwicklung stattgefunden - diese ganzen verschiedenen Stoffe, die Röcke mit den Säumen, die Art, wie sich alles bewegte, war unglaublich", schwärmte Sarah Harris von 'Vogue' nach der Show.

De Vos und Pilotto ließen sich für ihre Kollektion von "florentinischen Fresken" inspirieren, die sie mit "geometrischen und abstrakten Motiven" vereinten. Sie kombinierten enge Hosen mit Box-Jacketts mit Dreiviertelärmeln, kontrastreiche Muster und verzierte Stoffe erzeugten einen blendenden Mix. Metallic-Akzente und sexy Schlitze fügten der Kollektion einen dekadenten Touch hinzu. Die Outfits wurden mit monochromen 'Nicholas Kirkwood'-Sandalen, die bis zu den Knöcheln geschnürt waren, ergänzt. Die Models trugen ihre Haare zu locker sitzenden Pferdeschwänzen gebunden. Das natürliche Make-up sorgte zusätzlich dafür, dass die Aufmerksamkeit allein den ausgefallenen Looks galt.

Auch Antonio Berardi zeigte heute eine grafisch-orientierte Frühjahr/Sommer-Kollektion 2013, deren Farbpalette von kobaltblau über khakigrün bis hin zu cremefarben reichte. "Alles war unglaublich geometrisch, die Idee war, alles architektonisch zu halten, auch die Schnitte. Es war grafischer als sonst", erklärte er nach seiner Modenschau.

Berardi zielte mit seiner Linie darauf ab, "leichte und sommerliche Schnitte zu zeigen und luxuriöse und verzierte Designs frisch, sportlich und jugendlich zu gestalten."

Ein Highlight der Kollektion war ein korallenrotes Kleid mit einem fließenden Saum und femininer Verzierung auf dem Vorderteil. Außerdem zeigte Antonio Berardi lockere Jacketts und hautenge Röcke auf der London Fashion Week.

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