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Peter Behrens (†) Kein Geld für die Bestattung

Peter Behrens (†)
Peter Behrens (†)
© Picture Alliance
Der ehemalige Trio-Schlagzeuger Peter Behrens ist bereits am 11. Mai gestorben und sollte längst bestattet werden - doch dazu fehlt das Geld

Wie schrecklich: "Trio"-Trommler Peter Behrens war zu arm, um für seine letzte Ruhe zu zahlen.

Der Musiker der Kultband ("Da, da, da") starb bereits am 11. Mai an Organversagen, sollte längst bestattet werden - doch dafür fehlt leider das Geld.

Seine Tochter klagt

Dies bestätigte Morlin, die 22-jährige Tochter des verstorbenen Musikers. "Die Urnenbeisetzung kostet 5.000 Euro. Das kann ich nicht aufbringen. Mein Vater selbst hat außer Schulden nichts hinterlassen." Nachdem sich Trio im Jahr 1986 auflöste, versuchte sich Peter Behrens als Solokünstler - leider erfolglos. Danach stürzte er in eine Alkohol- und Drogensucht, was letzten Endes für den Schuldenberg verantwortlich sein soll. "Bisher wurden 1000 Euro gespendet. Für weitere Spenden wäre ich dankbar", so seine Tochter.

Sein Wunsch bleibt unerfüllt

Zu Lebzeiten hatte sich Peter Behrens eine Seebestattung gewünscht - diesen Wunsch wird man ihm aufgrund des fehlenden Geldes wohl nicht erfüllen können. Am 24. Mai fand in Wilhelmshaven eine Trauerfeier statt. In den Wilhelmshavener Kneipen sollen noch immer Spendendosen für die Bestattung des einstigen Schlagzeugers stehen.

Wenn die Beerdigungskosten nicht zustande kommen sollten, muss Peter Behrens' Tochter eine Sozialbestattung (umgangssprachlich Armenbestattung) beim Sozialamt beantragen.

lsc Gala

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