Paul van Dyk: Er sieht DJ-Wettbewerbe sportlich

DJ Paul van Dyk macht seine Musik getreu dem Motto 'Dabei sein ist alles'.

Paul van Dyk (40) sieht seine Musik als Kunst - und in der Kunst gibt es keine eindeutigen Gewinner.

Der DJ ('Let Go') hat mit Millionen verkaufter Platten und so vielen Auftritten, dass er umgerechnet 16 Mal pro Jahr um den Globus fliegt, schon so ziemlich alles erreicht, was man sich als Musiker wünscht.

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Trotzdem wirbt der in Ostberlin aufgewachsene Künstler bei der Wahl zum besten DJ der Welt dafür, für ihn zu stimmen - obwohl er den Wettbewerb schon zweimal gewonnen hat. Ein Sieg ist ihm aber nicht wichtig, wie er im Interview mit 'welt.de' erklärte: "Natürlich freue ich mich über Zuspruch. Aber generell halte ich es da wie Harrison Ford. Über die Oscars hat er mal gesagt 'I don't believe in competition in art' [Ich glaube nicht an Wettbewerbe in der Kunst]. Wer kann schon genau sagen, wer jetzt der beste oder der zehntbeste DJ der Welt ist?"

Gemäß dieser lockeren Einstellung blieb Paul van Dyk seiner speziellen Art von Trance-Musik, die in den 90er Jahren aus der Berliner Techno-Subkultur entstanden ist, bis heute treu. Sich irgendwelchen Trends anzupassen, hält er nicht für nötig und kritisiert dies auch bei anderen angesagten Musikern.

Auf die Frage, ob aktuelle, elektronische Chart-Hits noch etwas mit seiner Art von Musik gemein hätten, antwortete er folgendes: "Das ist Popmusik, die tanzbar klingt. Musiker wie Usher oder Rihanna würden wahrscheinlich sofort wieder Balladen produzieren, wenn das plötzlich wieder populär wäre. Das halte ich für reines Geschäft. Das hat nichts mit meiner Musik zu tun. Ich mache das, was ich selbst gut finde. Mich interessieren andere Künstler viel mehr, im Moment zum Beispiel die Jungs von 'Linkin Park', für die ich kürzlich den Song 'Burn it down' geremixt habe."

Eigentlich kann Paul van Dyk machen, was er will - seine treue Fangemeinde hält sowieso zu ihm und so wird wohl auch sein neues Album 'Evolution' gut ankommen.

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