Patrick Schwarzenegger: Der Musterknabe

Arnolds Sohn Patrick Schwarzenegger hat große Pläne. Sein Image als Sexsymbol ist ihm dabei eher lästig

Bodybuilding und Posing

scheint bei Schwarzeneggers in der Familie zu liegen. Vor Kurzem sorgte ein Foto von Arnies ältestem Sohn oben ohne vor dem "Maha Yoga Studio" in Brentwood für Furore. "Hollywoods Next Heartbreaker!" seufzte die amerikanische "In Touch". Auch wenn Patrick, 17, hier das zeitgemäßere Modell eines trainierten Männerkörpers vorführt: Man hat unweigerlich einen Flashback in die frühen Achtzigerjahre und sieht seinen Vater Arnold, den erfolgreichsten Bodybuilder der Welt, wie er seinen aufgepumpten Maxikörper im Minihöschen zur Schau stellt.

Doch Patrick hat Größeres vor, als bloß durch gutes Aussehen oder seinen renommierten Nachnamen von sich reden zu machen. Vorbild ist sein Daddy, der nicht nur Ex-"Terminator" und Ex-"Governator", sondern auch schon immer ein genialer Unternehmer gewesen ist: Mit 21 Jahren als Exil-Österreicher sprach er fast kein Wort Englisch - neun Jahre später, als er Patricks Mutter, Kennedy-Nichte Maria Shriver, 1977 bei einem Tennisturnier kennenlernte, war er durch Immobiliengeschäfte und Fitnessprodukte bereits mehrfacher Millionär. Ein schweres Erbe für einen jungen Mann wie Patrick, aber kein schlechtes: Immerhin ist er halb Kennedy und halb Schwarzenegger. Und so führt sein Weg eben nicht direkt nach Hollywood, obwohl er für Selena Gomez und Miley Cyrus schwärmt und seit Kurzem einen Vertrag mit der Agentur LA Models hat, die ihn schlicht als Patrick S. führt.

"Modeln" sagte der Schüler jüngst dem amerikanischen Magazin "Details", sei "ein Weg, Geld zu machen, um sich anderen Projekten zu widmen" - auch das starke Selbstbewusstsein liegt bei Schwarzeneggers in der Familie. Und "andere Projekte" trieb er schon als Halbwüchsiger voran: Mit sieben Jahren verkaufte Patrick Limonade und spendete die Hälfte seines Gewinns, mit knapp zwölf setzte er sich als Wahlhelfer und Mitarbeiter für Arnolds Gouverneurskarriere ein. Mit 15 gründete er mit zwei Freunden das Modelabel Project360, das Klamotten und Accessoires vertreibt und zehn Prozent seiner Einnahmen für die Aidshilfe und humanitäre Projekte spendet. "Ich wurde in dem Glauben erzogen, dass man sich sozial engagieren muss“, erklärt er sein Charity-Projekt. Auch seine Geschwister Katherine, 21, Christina, 19, und Christopher, 13, eifern ihrer Mutter nach, die einen Großteil ihres Lebens wohltätigen Zwecken widmet.

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Ihr Mutterglück kennt keine Grenzen

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©Gala

Wie seine Mutter Maria Shriver widmet sich Patrick Schwarzenegger mit Vorliebe wohltätigen Zwecken.

Manchmal wird der wohlerzogene Teenager, der jede Woche in die Kirche geht, gefragt, ob er sich vorstellen könne, Präsident zu werden. „Meine Mutter spricht oft davon, wie es ist, Teil einer politischen Familie zu sein", so seine Antwort. "Man ist die ganze Zeit getrennt. Nein, Politik steht nicht auf meinem Wunschzettel für die Zukunft." Warten wir's ab: Als Daddy Arnold in die Politik ging, war er sich auch sicher, sich niemals wieder mit einer dicken Wumme in der Hand vor die Kamera zu stellen ...

Roland Rödermund

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