Paris Jackson: Alle zerren an Paris

Paris Jackson wünscht sich nach ihrem Suizid-Versuch nichts mehr als Normalität. Doch nun ist ein neuer Familienstreit entbrannt: Mutter gegen Oma. Zu viel für die 15-Jährige? "Gala" fragte bei einem ihrer engsten Freunde nach

Gute Freunde sind jetzt wichtig wie nie: Zwei Wochen nach ihrem Suizidversuch ist Paris Jackson körperlich fast wieder genesen, doch für ihre seelische Heilung braucht die 15-Jährige Zeit, professionelle Hilfe von Therapeuten - und Menschen, die ihr nahestehen. Einer ihrer besten Freunde, der Rapper Romeo Hodges, 18, versichert "Gala", dass er für sie da sein wird. Am Telefon wirkt er erschüttert, aber gefasst. "Paris ist okay und erholt sich", lautet seine Einschätzung. Als cool, lustig, klug und sehr natürlich beschreibt er sie. Und als wirklich gute Freundin: "Als ich letztes Jahr einen Autounfall hatte, war sie für mich da, hat mich besucht und mir Nachrichten geschrieben. Das werde ich ihr nie vergessen. Jetzt kann sie auf mich bauen. Ich bete jeden Tag für sie." Dass sie sich wirklich umbringen wollte, glaubt Romeo nicht. "Sie macht gerade eine schwierige Phase durch, wie viele Teenies."

Der Tröster:
Paris mag Romeo Hodges seit Langem. Der Rapper ist aber tatsächlich nur ein guter Freund, wie er im Gespräch mit "Gala" versicherte.

In ihrer Seele brodelt es. Kurz vor ihrem Selbstmordversuch soll Paris erfahren haben, dass sie und ihr Bruder Prince Michael angeblich unterschiedliche Väter haben. Zudem zerren sowohl der Jackson- Clan um Oma Katherine als auch ihre leibliche Mutter Debbie Rowe an ihr. Paris ist das zu viel. Einzig ihre frühere Nanny Grace Rwaramba lässt sie in ihr Krankenzimmer in der Uni-Klinik von Los Angeles.

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Susan Sideropoulos
Susan Sideropoulos packt mit an und schwingt für den guten Zweck den Wischmopp
©Gala

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Draußen tobt derweil der Kampf um sie. "Es wird jede Sekunde schlimmer", so ein Insider zu "radaronline.com". Debbie Rowe, 54, soll vorerst zwar auf das Sorgerecht verzichten. Doch wünscht sie sich wohl, dass Paris bei ihr einzieht. Zwar hatte sie mit Paris’ Geburt alle mütterlichen Rechte abgetreten, die beiden haben sich aber in den vergangenen Monaten angenähert. Paris nennt Debbie inzwischen "Mom".

Paris Jacksons persönliches Paradies liegt in Palmdale, Kalifornien. Dort hat sich ihre Mutter Debbie Rowe 2005 eine Ranch mit vielen Pferden gekauft. Paris war dort in jüngster Zeit häufig mit ihren Freundinnen zu Besuch. Debbie Rowe, eine ehemalige Krankenschwester, staffierte ihre Tochter im passenden Look aus, ging mit allen Mädchen reiten. Alles wie in einer ganz normalen Familie.

Freunde des Jackson-Clans vermuten, dass Debbie Rowe ihre Tochter subtil manipuliert. Schon oft war Paris auf Debbies Pferde-Ranch, im April feierte sie dort sogar ihren Geburtstag. Auch den Sommer wollte sie eigentlich auf dem Anwesen in Palmdale verbringen, gut eine Autostunde von der Jackson-Villa in Calabasas. Einfach nur reiten, lachen, glücklich sein. Entspannt den Tag genießen - was sie zu Hause immer seltener konnte: Ihre Großmutter, immerhin schon 83, verstehe ihre Bedürfnisse nicht, beklagte sich Paris. Rund 70 000 Dollar im Monat bekommt Oma Katherine aus dem Erbe für die Betreuung der Kinder, auch Cousin TJ streicht 9 000 Dollar ein. Er teilt sich mit Katherine Jackson das Sorgerecht für alle drei Jacko-Kids.

Wo sie die nächsten Jahre verbringt, entscheidet Paris nun selbst - in Absprache mit Richter Mitchell Beckloff, der die Vormundschaftsregelung überprüft. Paris’ Auszug aus dem Clan-Domizil hätte drastische Folgen. Am meisten fürchten die Jacksons, dass sich Debbie Rowe durch Paris an Michael Jacksons 500-Millionen-Dollar- Nachlass bedienen könnte. Dass sie für Geld alles geben würde, sogar ihre Kinder, hat Debbie ja bereits bewiesen: Für acht Millionen Dollar und eine Villa in Beverly Hills trat sie nach der Scheidung 1999 das Sorgerecht via Vertrag an Jacko ab. Würde es ihr jetzt wieder zugesprochen, stünden ihr mindestens 7000 Dollar Unterhalt im Monat zu. Der Jackpot winkt dann später: Paris erhält am 21. Geburtstag Zugriff auf einen 85-Millionen-Dollar-Fonds.

Geld, das ihr momentan herzlich egal sein dürfte. Paris sehnt sich nach Geborgenheit, erst recht, wo sich am 25. Juni der Todestag ihres Vaters zum vierten Mal jährt. Ihr Freund Romeo Hodges ist zuversichtlich, dass sie die Krise und den Familienstress übersteht: "Sie ist viel stärker, als viele glauben."

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