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Paris Hilton spricht über ihr Sex-Tape "Ich wollte nicht auf diese Weise bekannt sein"

Paris Hilton
© Getty Images
Paris Hilton hat in ihrer Karriere bereits unzählige Schlagzeilen produziert, nicht immer zu ihrem persönlichen Vorteil. Einer der wohl bekanntesten Skandale der Hotelerbin ist die Veröffentlichung eines Sex-Tapes. Jetzt spricht sie erstmals über die Zeit, in der "One Night in Paris" plötzlich weltweit eine ganz andere Bedeutung bekam. 

Paris Hilton, 39, spricht so offen wie nie in der YouTube-Dokumentation "This is Paris". Ernst wirkt sie, sehr reflektiert. Nicht alles in ihrer Welt ist Barbie-pink, scheint sie den Zuschauern vermitteln zu wollen. Sie geht dahin, wo es schmerzt, zu jenem Zeitpunkt, an dem sie buchstäblich vor der Welt entblößt wurde. Sie gewährt einen Blick in die verletzte und beschämte Seele einer Anfang Zwanzigjährigen, deren 13 Jahre älterer Ex-Freund gerade ein intimes Video der Welt öffentlich macht. 

Paris Hilton: "Ich wollte ihn glücklich machen"

Das pikante Home-Video zeigt Paris und Rick Salomon, 52, dort, wo niemand anders in solchen Momenten Zutritt haben sollte: im Schlafzimmer. Die junge Hotelerbin weiß von der Aufzeichnung. Dass der Mann, mit dem sie gerade im - vermeintlich - beiderseitigen Einverständnis sexuelle Handlungen vor der Kamera durchführt, dieses Band zwei Jahre später viral gehen lässt, daran denkt die damals 18-Jährige nicht.

"Ich wollte einfach nur sterben"

"Das war ein privater Moment mit einem Teenagermädchen. Ich wusste nicht wirklich, was ich tat, aber jeder schaute es an und lachte, als ob es etwas Lustiges wäre“, erklärt die den Tränen nahe Paris 21 Jahre später in ihrer Doku. "Es war meine erste Beziehung“, erzählt die 39-Jährige. "Ich war 18, ich war so in ihn verliebt und ich wollte ihn glücklich machen.“ Später bereut sie ihre verzweifelten Bemühungen um Salomon. "An einem Punkt wollte ich einfach nur sterben. Ich sagte: 'Ich will einfach nicht leben', weil ich dachte, alles wäre mir weggenommen worden. Ich wollte nicht auf diese Weise bekannt sein."

Doch dieses scheinbare Glück fühlt sich rückblickend an wie ein Albtraum. "Ich erinnere mich nur daran, dass er die Kamera herausgezogen hat ... Es war, als würde ich elektronisch vergewaltigt," erinnert sich Paris.  

Außergerichtliche Einigung beendet Rechtsstreit um Rechte

Als das Sex-Tape herauskommt, vermuten die Medien einen PR-Schachzug des ehrgeizigen It-Girls. Paris bestreitet das und erklärt, sie habe kein Geld damit verdient. Ihr Ex-Freund Rick behauptet zunächst, ein Mitarbeiter habe ohne seine Erlaubnis eine Kopie des Bandes angefertigt. Nach der Veröffentlichung soll er jedoch offenbar die Rechte an dem Video an eine Pornofirma verkauft haben. Gegen diese reicht Paris Klage wegen Verletzung der Privatsphäre, illegaler Geschäftspraktiken und seelischer Belastung ein. Es geht um 30 Millionen Dollar (rund 25 Millionen Euro). Der Rechtsstreit läuft auf eine außergerichtliche Einigung heraus. 

Verwendete Quellen: Dokumentation "This is Paris", Mirror, Bild

ama Gala

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