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Paris Hilton Ihr Kampf gegen Kindesmissbrauch führt sie bis ins Weiße Haus

Paris Hilton vor dem Weißen Haus in Washington, D.C.
Paris Hilton vor dem Weißen Haus in Washington, D.C.
© Drew Angerer / Getty Images
Paris Hilton fordert ein bundesweites Gesetz, um Kinder und Jugendliche in Gemeinschaftsunterkünften vor physischer und psychischer Gewalt zu schützen. Ihr Kampf gegen Kindesmissbrauch führte sie erneut nach Washington, wo sie ihr Anliegen am Dienstag, 10. Mai 2022, mit der Unterstützung ihres Mannes vortrug.

Mit 16 Jahren erlebte Paris Hilton, 41, körperliche und mentale Misshandlungen an der Canyon School in Utah. Es ist nur eine von vielen Einrichtungen, die zur "Troubled Teen"-Industrie in den USA gehört und als Gemeinschaftsunterkunft für Jugendliche aus reichen Familien fungiert. Hilton hat sich aufgrund ihrer eigenen traumatischen Erfahrung dem Kampf gegen den Kindesmissbrauch, der in genau diesen Internaten, Camps und auch in Pflegefamilien stattfindet, verschrieben. Am Dienstag führte sie ihr Weg ins Weiße Haus, um mit Senator:innen über ihre Forderungen an die Regierung zu sprechen.

Paris Hilton wurde von Ehemann Carter Reum ins Weiße Haus begleitet

Die 41-Jährige hat sich bisher nicht selbst zu ihrem Termin geäußert. Allerdings ließ das Weiße Haus ein kurzes Statement über "Daily Mail" verlauten. Darin heißt es, dass Hilton "im Rahmen ihrer Bemühungen um einen besseren Schutz von Jugendwohnheimen und -einrichtungen auf dem Campus" vor Ort gewesen sei. Weiter heißt es: "Sie traf sich mit politischen Mitarbeiter:innen, wo sie und andere Überlebende ihre eindringlichen Geschichten erzählten und über Themen diskutierten, die für den Schutz von in Heimen untergebrachten Jugendlichen in Amerika relevant sind."

Begleitet wurde die Reality-TV-Darstellerin von ihrem Ehemann Carter Reum, 41. Bereits im Oktober 2021 war Paris Hilton nach Washington gereist, um öffentlich über ihre Forderungen zu sprechen und ihr eigenes Trauma zu schildern. 

Paris Hilton: "Ich wurde gewürgt, ins Gesicht geschlagen"

Erstmals hatte Hilton den erlebten Missbrauch in ihrem Dokumentarfilm "This Is Paris" offenbart. Dort beschrieb sie ihren Aufenthalt in einem Internat in Utah als "Folter". Bei ihrem ersten Besuch in Washington schilderte sie detailliert, welche Gräueltaten ihr widerfahren sind. "Ich wurde gewürgt, ins Gesicht geschlagen, in der Dusche von männlichen Mitarbeitern beobachtet, vulgär beschimpft, wurde ohne Diagnose zur Einnahme von Medikamenten gezwungen, habe keine angemessene Ausbildung erhalten, bin in einen mit Kratzspuren übersäten und blutverschmierten Raum in Einzelhaft genommen worden", so die 41-Jährige. Jetzt tut Hilton alles in ihrer Macht stehende, um Jugendliche vor dem gleichen Trauma zu bewahren.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, stern.de

jna Gala


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