Paris Hilton: Eine Frage zu viel

Eigentlich plaudert Paris Hilton in der Öffentlichkeit gerne über ihr Leben. Ein Interview für die "Good Morning America"-Show brach die Hotelerbin nun aber vor laufenden Kameras ab, nachdem der Reporter sie nach ihrer Erzfeindin gefragt hatte

Eigentlich steht Paris Hilton gerne in der Öffentlichkeit: Die Hotelerbin vermarktet sich seit Jahren so clever, dass sie mittlerweile weltweit bekannt ist. Ein Interview mit einem Reporter der "Good Morning America"-Show brachte Paris nun allerdings so sehr aus der Fassung, dass sie kurzerhand aufstand, und das Gespräch vor laufenden Kameras abbrach.

Paris Hilton

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Dabei hatten die Aufzeichnungen für die Frühstückssendung ganz harmlos begonnen: Journalist Dan Harris vom US-Fernsehsender ABC besuchte Paris in ihrem Haus in Los Angeles und startete das Gespräch mit belanglosem Small Talk. Erst als er Paris Hiltons Erzfeindin, das Reality-TV-Sternchen Kim Kardashian erwähnte, wurde die 30-Jährige merklich nervös. "Machen Sie sich manchmal Sorgen, dass die Leute, die in ihre Fußstapfen getreten sind, etwa Kim Kardashian, Sie in den Schatten stellen?" fragte er. "Nein, überhaupt nicht", lautete ihre kurze Antwort.

Nachdem Harris dann auch noch die niedrigen Einschaltquoten ihrer TV-Show ansprach, war das Fass endgültig zum überlaufen gebracht. "Haben Sie sich jemals Gedanken gemacht, dass Ihre Zeit vorbei ist?", stichelte der Reporter weiter. Eine Antwort bekam er nicht - stattdessen verschwand Paris Hilton nach einem Blick in Richtung PR-Beraterin aus dem Bild und stoppte das Interview. "Danach folgte ein langes und hitzig geführtes Gespräch mit Hiltons PR-Managerin", sagt Harris in dem Video. Aus dem Off hört man Hilton: "Ich will nicht, dass all dieses Material verwendet wird."

Später ließ sich Paris Hilton dann aber doch noch zu einer kurzen Stellungnahme überreden. "Ich bin jetzt seit 15 Jahren in diesem Business. Und wie in jeder Branche ist es wichtig, sich immer wieder neu zu erfinden", hieß es. Außerdem sei Ihre TV-Show nur ein kleiner Teil ihres "Imperiums mit 17 verschiedenen Produktlinien", erklärte sie und lächelte etwas verkrampft in die Kameras. Nach jahrelanger Medienerfahrung scheint Paris Hilton aber wohl immernoch kein Profi zu sein - sonst hätte sie sich wohl anders verhalten.

aze

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